Ruthenbecks Sonderlob für „Musterprofi“ Hector

Jonas Hector fehlte dem 1. FC Köln lange verletzt. Mittlerweile ist der Kapitän wieder auf dem Weg zu alter Stärke – auch wenn er noch Luft nach oben hat, wie FC-Trainer Stefan Ruthenbeck betont.

Beinahe die gesamte Hinrunde verpasste Hector wegen eines Syndesmosebandrisses, in der Winterpause startete er einen neuen Angriff. In allen zehn Rückrunden-Partien stand er in der Startformation. Bundestrainer Joachim Löw belohnte den 27-Jährigen und nominierte ihn für die Testspiele der deutschen Nationalmannschaft gegen Spanien (24.3.) und Brasilien (28.3.). „Jonas ist ein Musterprofi und gehört für mich in den Kader der Nationalmannschaft“, lobte ihn FC-Coach Ruthenbeck. Beim abstiegsbedrohten Tabellen-17. sieht er Hector als Fixpunkt: „Er ist ein wichtiger Stabilisator in unserem Spiel. Wenn es bei ihm mal nicht so läuft, merkt man das auch unserem Spiel an.“ Trotzdem müsse der Defensivakteur noch etwas aufholen. „Das ist aber völlig normal, wenn man so lange verletzungsbedingt gefehlt hat“, betonte Ruthenbeck.

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Ein weiteres Sonderlob verteilte der Kölner Übungsleiter an den Japaner Yūya Ōsako, der in dieser Woche ebenfalls mit seiner Nationalmannschaft unterwegs ist. „Yūya ist im Moment voll da. Und das nicht nur aufgrund seiner Tore, er gewinnt von allen Offensivspielern der Bundesliga die meisten Zweikämpfe. Er ist sehr wertvoll für uns“, betonte Ruthenbeck. Der 27-jährige Angreifer, dem in den vergangenen fünf Spielen drei Tore und ein Assist für den FC gelangen, bestreitet mit Japan Testspiele gegen Mali (23.3.) und die Ukraine (27.3.)