Sabitzer muss drei Monate pausieren

1:1 hieß es am Sonntagabend nach 90 Minuten zwischen dem SV Werder Bremen und Vizemeister RB Leipzig. Spieler und Trainer der Sachsen erkannten nach der Partie zwei Gesichter bei ihrer Mannschaft. Eine personelle Hiobsbotschaft mussten die „Roten Bullen“ aber anschließend hinnehmen.

Marcel Sabitzer hat sich beim 2:5 gegen Olympique Marseille im Rückspiel des Europa League-Viertelfinals die linke Schulter ausgekugelt. Der Klub teilte am späten Sonntagabend mit, der Österreicher werde am kommenden Mittwoch operiert und anschließend voraussichtlich drei Monate ausfallen. Bereits Ende des vergangenen Jahres musste der Offensivakteur mit der gleichen Verletzung gut zwei Monate pausieren.

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Gegen Bremen ließ RB Leipzig einer schwachen ersten Halbzeit eine überzeugende zweite folgen. „In der ersten Halbzeit gab es den Versuch, die offene Blutung der neun Gegentore in zwei Spielen zu stillen. Wir wollten passiv agieren und versuchen, uns defensiv zu ordnen. Aber das ist nicht unsere Art zu verteidigen – das hat man auch gemerkt. Nach der Halbzeit war klar, dass wir uns straffen und offensiver werden müssen. Das haben wir dann auch mit offensiven Wechseln gemacht – das war dann wesentlich mehr unser Spiel“, erklärte Trainer Ralph Hasenhüttl und fügte an: „Es war ein tolles Spiel für die Zuschauer. Deswegen ist das Unentschieden in Ordnung. Der Punkt ist sehr wichtig für uns.“

Kampl: „Alles raushauen“

Die Führung der Hausherren aus dem ersten Durchgang hatte der zum Wiederanpfiff eingewechselte Ademola Lookman egalisiert. Der Engländer bedauerte, nicht „die drei anvisierten Punkte mit nach Hause nehmen“ zu können. Mittelfeldspieler Kevin Kampl sagte, der Punkt gehe in Ordnung. Er forderte aber, „in den verbleibenden vier Bundesliga-Partien alles rauszuhauen, bis zum Schluss zu kämpfen und an das Ziel zu glauben“.