Salcedo: „Man muss immer nach mehr streben“

Auf Anhieb hat sich Carlos Salcedo als Stammspieler bei Eintracht Frankfurt etabliert. Mit den Hessen verfolgt er in der aktuellen Saison noch große Ziele. Einen langfristigen Verbleib in der Bundesliga schließt der Mexikaner nicht aus.

Wohin führt der Weg der Eintracht in den kommenden Monaten? Nach dem Absturz in der Rückrunde der Vorsaison fürchtet sich so mancher Beobachter vor einem erneuten Einbruch. Salcedo war damals noch nicht mit an Bord. Und nach Platz acht in der Hinrunde richtet der Verteidiger daher den Blick ausschließlich nach vorne. „Es ist nicht verboten, ambitioniert zu denken. Wer gibt sich mit wenig zufrieden?“, sagte Salcedo im Interview der Bild. „Man muss immer nach mehr streben und mehr wollen.“

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Dabei scheint der 24-Jährige die Marschroute von Trainer Niko Kovač voll verinnerlicht zu haben. „Wenn du gewonnen oder eine kleine Erfolgsserie hast, solltest du dir nicht so viel drauf einbilden. Lieber abhaken und nach Dingen suchen, die man noch verbessern kann. So sind wir bisher gut gefahren“, erklärte er weiter.

Zukunft in Frankfurt über den Sommer hinaus?

Zwölf Spiele machte Salcedo in der Hinrunde für die Eintracht. Auf Anhieb hat sich der Sommerzugang als wichtiger Bestandteil der Defensive etabliert. Ausschlaggebend dafür sei seine Offenheit vom ersten Tag an gewesen, schätzt der Mexikaner. „Ich möchte in Frankfurt alles lernen, alles aufnehmen, was mir geboten wird: Das Fußballerische, aber auch offen sein für alles außerhalb des Platzes“, sagte er. „Trotzdem kann man sich immer weiter entwickeln. Noch ein Stückchen weiter nach vorn kommen.“

Dabei muss die Eintracht in den kommenden Monaten klären, ob sie Salcedo über den Sommer hinaus beschäftigen möchte. Dann nämlich endet der Leihvertrag mit dem 16-maligen mexikanischen Nationalspieler. Erneut droht der Abgang eines defensiven Leistungsträgers, wie schon im vergangenen Sommer bei Jesús Vallejo. Salcedo selbst sieht die Situation gelassen. „Ich konzentriere mich voll auf die Gegenwart. Dann wird es irgendwann ein Gespräch geben, wie es weiter gehen soll. Und was sich Eintracht vorstellt“, erklärte er.