Schalke hadert mit verpassten Konterchancen

Der FC Schalke 04 kam am Sonntag gegen Hannover nicht über ein 1:1 (1:0)-Unentschieden hinaus. Trainer Domenico Tedesco haderte nach dem Abpfiff vor allem mit dem Verhalten seiner Schützlinge bei eigenen Kontern.

In Abschnitt eins trat Königsblau stark auf und ging durch einen Treffer von Marko Pjaca verdient mit 1:0 in die Pause. „Wir haben unseren Plan im ersten Durchgang gut umgesetzt. Wir wollten den Gegner im ruhigen Spielaufbau bewegen. Das haben wir geschafft. Marko Pjaca hat sich immer wieder fallen lassen und viele Aktionen gehabt, in denen er aufdrehen konnte“, erklärte Tedesco. Leider sei es seiner Elf nicht oft gelungen, „an der Strafraumgrenze an der Defensive der Hannoveraner vorbeizukommen. Da haben sie sehr gut verteidigt. Trotzdem konnten wir die Konter des Gegners vermeiden. So ist die wahre Stärke von Hannover nicht zur Geltung gekommen.“

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Nach Wiederanpfiff traten die „Knappen“ nicht zwingend genug auf und verpassten mehrfach die Möglichkeit, das 2:0 nachzulegen. „Wir hatten im Laufe des Spiels sehr viele Kontersituationen, in denen wir das zweite Tor erzielen konnten. Das müssen wir uns vorwerfen. Die Qualität dieser Konter hat für die nächsten drei Spiele gereicht. Das ist sehr schade. Wenn wir das zweite Tor erzielt hätten, wäre der Deckel drauf gewesen. So haben wir leider zwei Punkte verloren. Deswegen sind wir enttäuscht“, betonte der Schalker Übungsleiter.

Meyer sieht verdienten Ausgleich der Hannoveraner

Auch Max Meyer haderte mit dem Verhalten in Umschaltsituationen: „Wir haben es versäumt, den Sack zu zumachen, weil wir die Konter nicht gut ausgespielt haben. Dadurch haben wir den Gegner stark gemacht und zurück in die Partie gebracht. Der Ausgleich war am Ende verdient für die Hannoveraner, weil sie auch in einigen Statistiken besser waren als wir.“