Schalke in „vernünftigen Gesprächen“ mit Kehrer

Foto: Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images

Nach der öffentlich ausgetragenen Schlammschlacht zwischen Schalkes Sportvorstand Christian Heidel und Meyer-Berater Roger Wittmann schien das Tischtuch zerschnitten. Folglich stand auch hinter der Zukunft von Thilo Kehrer ein Fragezeichen.

Denn auch der talentierte Innenverteidiger gehört zu den Klienten von Wittmann. „Wir haben uns die Hand gegeben, und damit war die Sache erledigt“, wird Heidel im Hinblick auf eine Versöhnung vom Kicker zitiert. Der Verantwortliche betonte, dass man sich aktuell in „vernünftigen Gesprächen“ befindet. Schon seit geraumer Zeit drängt Schalke auf eine Vertragsverlängerung mit dem Eigengewächs. Kehrer hingegen hat keinen Zeitdruck und spekuliert demnach auf reizvolle Angebote aus dem Ausland.

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Bei Bastian Oczipka deutet sich nach einer Anfang Juli erfolgten Leisten-Operation derweil eine deutlich längere Zwangspause an als zunächst angenommen. Es sei gut möglich, dass der ehemalige Frankfurter „einen Großteil“ der Hinrunde ausfällt, so Heidel. Einer möglichen Nachverpflichtung steht der Verantwortliche nach wie vor skeptisch gegenüber: „Man kann nicht auf jede Verletzung mit einer Neuverpflichtung reagieren.“ Eine Leihe könnte aber als Option in Frage kommen – wenn der Preis stimmt.