Schmidt: „Haben nichts zu verlieren“

Am Samstag (15.30 Uhr) empfängt der VfL Wolfsburg den FC Bayern München in der heimischen Volkswagen-Arena. Die Niedersachsen sind in der Tabelle auf Rang 13 abgerutscht und haben nur noch vier Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Die Kritik an Trainer Martin Schmidt und Sportdirektor Olaf Rebbe nimmt zu.

„Ich stehe zu 100 Prozent hinter der Mannschaft und hinter dem Trainer“, verteidigte Rebbe auf der Pressekonferenz am Donnerstag seinen angezählten Coach. Unter Schmidt hat der deutsche Meister von 2009 nur drei von 18 Begegnungen für sich entscheiden können. Laut Rebbe komme es nun darauf an, sich „zu konzentrieren und den Abstand zu den Abstiegsplätzen mit besseren Leistungen zu vergrößern“.

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Schmidt betonte am Donnerstag, dass der VfL sich den aktuellen Herausforderungen zu stellen habe. „Wir müssen uns von den Ängsten lösen, die wir von außen mitbekommen. Wir müssen das rein sportlich sehen. Es gibt immer Phasen, in denen es nicht gut läuft und da müssen wir jetzt rauskommen“, erklärte der 50-jährige Schweizer. Gegen den Rekordmeister aus München habe seine Mannschaft „nichts zu verlieren“. Schmidt weiter: „Wir müssen den Mut haben, befreit aufzuspielen. Und dann können wir in diesem Spiel auch etwas erreichen.“

Personalsorgen beim VfL

Die erkrankten Divock Origi, Daniel Didavi und Paul Verhaegh fallen am Samstag ebenso wie die verletzten Yannick Gerhardt, Marcel Tisserand, John Anthony Brooks und Jakub Błaszczykowski aus. Ebenfalls verzichten müssen die Niedersachsen in den ersten 19:45 Minuten auf die Unterstützung ihrer Anhänger, welche damit auf die zuletzt enttäuschenden Leistungen reagieren. Das Hinspiel konnten die Wolfsburger nach einem 0:2-Rückstand noch ausgleichen.