Schmidt hadert mit der Chancenverwertung

Wolfsburgs Trainer Martin Schmidt war nach dem 1:1-Unentschieden gegen den VfB Stuttgart zwiegespalten. Mit der Leistung seiner Mannschaft war er zufrieden, mit dem Ergebnis nicht unbedingt.

„Mein Fazit ist natürlich ein wenig zweigeteilt“, konstatierte der Schweizer auf der Pressekonferenz nach der Partie. „In der ersten Halbzeit haben wir sehr viel gesehen, was wir uns während der Woche vorgenommen hatten. Wir sind in Führung gegangen, der Makel der ersten Halbzeit ist aber, dass wir es bei einigen Chancen versäumt haben, mit 2:0 in Führung zu gehen.“ Im zweiten Durchgang machten die Schwaben dann Druck und konnten so einen Punkt aus der Autostadt mitnehmen. „Nach der Pause hat der Gegner gut reagiert und mehr Druck auf uns ausgeübt. Für uns ging es nicht mehr so einfach nach vorne, wir haben die nächste Linie nicht mehr gefunden“, meinte Schmidt.

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Grundsätzlich habe seine Mannschaft aber gerade im Angriff überzeugen können. „Unterm Strich bin ich mit der Teamleistung zufrieden. Wir haben das, was wir offensiv zeigen wollten, zeigen können. Außer in dieser 25-minütigen Phase, in der Stuttgart das wirklich sehr gut gemacht hat“, analysierte der 50-Jährige. Im Hinblick auf den 1:0-Sieg bei Hannover 96 am vergangenen Spieltag kann der Übungsleiter der „Wölfe“ mit seiner Bilanz gut leben: „Für mich sieht die Rechnung so aus: Vier Punkte aus zwei Spielen ist okay. Jetzt stellen und richten wir uns wieder auf, analysieren das Ganze und freuen uns auf den Pokal-Fight auf Schalke.“ Am Mittwoch (20.45 Uhr) kämpft der VfL in Gelsenkirchen um den Einzug ins DFB-Pokal-Halbfinale.