Schmidt vermisst Durchschlagskraft

Die 0:1-Niederlage beim FC Schalke 04 hat das DFB-Pokal-Aus des VfL Wolfsburg im Viertelfinale besiegelt. Trainer Martin Schmidt haderte anschließend mit dem harmlosen Auftreten seiner „Wölfe“.

Bis auf den Lattentreffer von Yunus Malli (24.) brachte der VfL am Mittwochabend kaum zwingende Abschlüsse zustande, besonders in der zweiten Halbzeit agierte der VfL einfallslos und bieder. Schmidt war dennoch um Milde bemüht. „Wir haben alles versucht und in der zweiten Halbzeit viel investiert. Es war aber zu wenig, um noch auszugleichen und dadurch eine Verlängerung zu erzwingen“, meinte er. Schon nach zehn Minuten schockte Guido Burgstaller die Gäste mit dem 1:0 für die Hausherren, danach schalteten die Königsblauen in den Verwaltungsmodus, während Wolfsburg kein Durchkommen fand.

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„Die Durchschlagskraft in der Box hat etwas gefehlt. Wir kamen nicht mehr in die letzte Reihe und hinter den Gegner“, haderte Schmidt und befand: „Wir sind an sich gut in das Spiel reingekommen, wollten mutig sein und wussten, dass wir auch zu Möglichkeiten kommen.“ Der Schweizer richtete den Blick nach dem Aus im Pokal aber gleich nach vorne. „Wir können uns jetzt zu hundert Prozent auf die Bundesliga konzentrieren und da alles reinwerfen“, kündigte er an.