Schöpf: „Nichts Schöneres, als in den Bergen zu trainieren“

Foto: Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images

Für Mittelfeldspieler Alessandro Schöpf vom FC Schalke 04 könnte das Trainingslager im österreichischen Mittersill einen Hauch von Heimaturlaub haben. Wenn da nicht die intensiven Einheiten des Trainers wären.

„Für einen Österreicher gibt es nichts Schöneres, als in den Bergen zu trainieren“, schwärmte Schöpf. Die Schalker arbeiteten in den vergangenen Tagen hauptsächlich an den Abläufen in der Offensive. „Das haben wir in den bisherigen Testspielen noch etwas vermissen lassen. Wir sind noch nicht so häufig zum Abschluss gekommen, wie wir es uns eigentlich gewünscht haben“, erklärte der Rechtsfuß. Erste Resultate dieser Arbeit sollen im Testspiel am kommenden Sonntag gegen den französischen Erstligisten SCO Angers (15.30 Uhr) sichtbar werden. Schöpf wird dabei auf seine ganz private Unterstützung vertrauen können: „Meine Eltern und meine Schwestern werden zuschauen. Auch einige meiner Freunde haben sich angekündigt.“

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Schöpfs Heimatort liegt nur etwa zwei Stunden Autofahrt von Mittersill entfernt. Genauso lange dauern auch die meisten Trainingseinheiten der „Knappen“. Nach den üblichen 90 Minuten bittet Trainer Domenico Tedesco derzeit häufig noch zu Sprintübungen. „Seine Mentalität ist enorm wichtig für uns. Tedesco hat das Ziel, jeden einzelnen Spieler an sein Limit zu bringen. Diese Einstellung lebt er uns täglich vor“, sagte Schöpf. „Gemeinsam mit seinem Trainerteam achtet er auf jedes Detail und kritisiert, wenn es sein muss, auch. Das finde ich gut, denn es bringt nichts, wenn man nur gestreichelt wird.“