Schröder: „Gut, dass es so eng ist“

Weiterhin grüßt der 1. FSV Mainz 05 von Platz 15, der jüngste 3:2-Sieg allerdings hat Selbstvertrauen gebracht. Vor dem Auswärtsspiel in Leverkusen am Sonntag (15.30 Uhr) träumen die Rheinhessen von einem Durchmarsch ins Tabellenmittelfeld – die enge Konstellation macht’s möglich.

„Für uns ist es grundsätzlich gut, dass es so eng ist, weil du relativ schnell ins Mittelfeld rutschen kannst, wenn du punktest“, erklärte Rouven Schröder vor dem Spiel. Weiter zitiert die Vereinshomepage den Mainzer Sportvorstand von der Pressekonferenz: „Viele in der Liga müssen sich Gedanken über eine Situation machen, die vielleicht eintreten könnte, auch Vereine, die nie damit rechnen würden, da unten in diesen Klassenerhaltskampf einzutreten.“ Dabei versprach Schröder zugleich aber, nicht auf die anderen Vereine schauen zu wollen: „Wir sind da völlig rational und wissen, was wir tun müssen. Die Konkurrenz ist da. Wir fühlen uns gewappnet.“

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Rein tabellarisch schließlich ist die Situation der Mainzer immer noch relativ prekär. Zwar rückten die 05er dank des 3:2-Erfolgs gegen Stuttgart wieder etwas näher an die Konkurrenz heran. Der Relegationsplatz aber ist nur vier Punkte entfernt, der erste Abstiegsrang fünf. Es kann also ebenso schnell nach unten gehen wie nach oben. Entsprechend gut wären die Mainzer daher beraten, am Sonntag den zweiten Sieg des Kalenderjahres zu holen. Dafür allerdings muss mit Leverkusen das Team der Stunde gestoppt worden. „Sehr gute individuelle Qualität und ein sehr gefährliches Offensivspiel“, erkennt Sandro Schwarz und fordert von seinem Team eine entsprechend konzentrierte Leistung in der Defensive.

Schwarz setzt auf den Faktor Mannschaftsgeist

Offensiv nämlich lief es zuletzt relativ gut bei den Rheinhessen, die mit 24 Treffern eines der torgefährlicheren Teams des Tabellenkellers stellen. Dabei setzt Schwarz auf den Faktor Mannschaftsgeist: „Wir werden alles an den Tag legen und alles dran setzen, in diesem schweren Auswärtsspiel eine Top-Leistung auf den Platz zu bringen. Wie gegen den VfB diese Energie als verschworene Gemeinschaft, als komplette Mannschaft auf dem Feld zu haben. Das ist der Auftrag für uns alle.“