Schröder: „Sandro Schwarz ist unser Trainer“

Für den 1. FSV Mainz 05 ist es ungemütlich geworden. Nach nur einem Sieg aus den letzten neun Spielen sind die Rheinhessen auf den Relegationsrang abgerutscht. Sportvorstand Rouven Schröder stellt sich allerdings demonstrativ hinter den Trainer.

Der Heimsieg gegen den VfB Stuttgart (3:2) brachte ein lange vermisstes Glücksgefühl in die Opel Arena, zwei Wochen später sitzt Mainz aber wieder auf dem Boden der Tatsachen. Auch wenn die Gegner Bayer 04 Leverkusen und FC Bayern München hießen, unter dem Strich standen für die Mainzer zwei 0:2-Niederlagen, in denen die Mannschaft gerade offensiv extrem harmlos erschien und sich weder Tore noch Punkte erarbeiten konnte. Doch Sportvorstand Schröder zeigte sich bei Sky unbeeindruckt von einer möglichen Abstiegsangst.

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„Von Angst kann nicht die Rede sein. Das ist ein völlig falsches Wort. Wir sind uns der Situation bewusst und sind fokussiert. Den Relegationsrang blenden wir aus. Es ist falsch, über Negatives zu sprechen. Wir haben eine absolut intakte Mannschaft. Wir müssen jetzt punkten und auch auswärts die Leistung bringen“, mahnte Schröder zur Gelassenheit. Für ihn gibt es daher aktuell auch keinen Bedarf für ein Ultimatum an seinen Trainer: „Wir haben das nächste Spiel in Frankfurt, und darauf schauen wir jetzt. Ich sehe jeden Tag, wie Sandro und sein Team arbeiten. Ich kann keinerlei Anzeichen erkennen, dass diese Mannschaft gewissen Dingen nicht folgt.“

Schröder will die nötige Ruhe

Auch auf lange Sicht machte der Sportvorstand keinen Hehl aus seinem Vertrauen in den Trainer. Für Schröder gibt es keinen Zweifel an der Personalie des Übungsleiters. „Sandro Schwarz ist unser Trainer. Da gibt es keine Ultimaten oder sonstiges. Das werden sie von mir nicht hören. Noch einmal: Mit vollster Überzeugung mit Sandro Schwarz“, betonte der 42-Jährigd.

Dabei wolle er den Fokus auf die noch ausstehenden Spiele legen und Nebengeräusche ausblenden. „Du darfst dich nicht von anderen Leuten beeinflussen lassen. Das gilt auch für Sandro. Es ist normal, dass Menschen Kritik äußern. Das dürfen sie natürlich tun. Uns ist im Vorhinein bewusst gewesen, dass es eine schwierige Saison wird. Wir sind jetzt auf dem Relegationsrang. Das ist Fakt, aber wir haben genügend Spiele, um das umzubiegen“, zeigte sich Schröder zuversichtlich. „Wir analysieren die Dinge sehr intensiv. Aber wichtig ist: Intern und mit der nötigen Ruhe.“