Schulz: „Man setzt in Hoffenheim voll auf mich“

Foto: Alexander Scheuber/Bongarts/Getty Images

Nico Schulz ist einer der Gewinner der Rückrunde bei der TSG 1899 Hoffenheim. Der dynamische Sprinter hat sich zur unverzichtbaren Triebfeder auf der linken Außenbahn entwickelt und darf sich in dieser Form langfristig sogar Chancen auf die Nationalmannschaft ausrechnen.

„Ich habe mir vorgenommen, die Hinrunde so anzugehen, wie ich in der Rückrunde aufgehört habe“, versicherte der 25-Jährige laut Kicker. „Ich muss die ersten Spiele wieder gut spielen. Ich greife voll an, ob es dann für die Nationalmannschaft reicht, liegt nicht in meiner Hand.“ Ein knappes halbes Jahr benötigte der Sommer-Neuzugang, dann startete er im Kraichgau richtig durch. Nach einer insgesamt durchwachsenen Hinserie drängte sich der vielseitige Linksfuß mehr und mehr auf und verdrängte schließlich Steven Zuber als Linksverteidiger. In den letzten zehn Bundesliga-Spielen stand er jeweils über die vollen 90 Minuten auf dem Platz. Wenn der offensivstarke Tiefensprinter Schulz den Turbo zündet, wird es gefährlich.

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„Ich bin verletzungsfrei und man setzt in Hoffenheim voll auf mich“, meinte Schulz und fügte an: „Das war in der Vergangenheit nicht immer so. Wichtig ist die Spielpraxis, die hat mir lange Zeit gefehlt, die habe ich jetzt bekommen.“ Schulz ist ein Gesicht des Hoffenheimer Aufschwungs. Als eine Mischung aus Außenverteidiger und Flügelstürmer bringt der 25-Jährige genau die Qualitäten mit, die Trainer Julian Nagelsmann für seine auf schnelles Umschaltspiel ausgelegte Spielphilosophie benötigt. „Man hat gesehen, zu was wir fähig sind. Ich glaube nicht, dass wir eine schlechtere Saison spielen wollen. Aber Platz drei war schon sensationell“, blickte der 25-Jährige zurück.

(cbe/tku)