Schulz warnt vor Duell mit seinem Ex-Klub

Nico Schulz kehrt am Samstag mit der TSG Hoffenheim zu seinem Ex-Verein Borussia Mönchengladbach zurück. Der Linksverteidiger glaubt an einen Auswärtssieg und lobt den außergewöhnlichen Teamgeist im Kraichgau.

Schulz war von 2015 bis 2017 für die „Fohlen“ aktiv, kam in den zwei Jahren aber nicht wie gewünscht zum Zug. Im Sommer wechselte er daher nach Hoffenheim, wo er mittlerweile zur Stammkraft aufgestiegen ist. Am vergangenen Samstag erzielte er beim 3:0-Sieg gegen den VfL Wolfsburg sein erstes Bundesligator für die TSG. „Durch den Heimsieg sind wir jetzt wieder in einer besseren Ausgangslage. Und ich freue mich darüber, durch ein Tor meinen Teil zum Erfolg gegen die Wolfsburger beigetragen zu haben“, meinte der 24-Jährige im vereinseigenen Interview. Die TSG steht nach dem zweiten Dreier in Serie auf Platz sieben der Tabelle und kratzt wieder an den Europapokal-Rängen.

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Der jüngste Aufwärtstrend hängt für Schulz auch mit der funktionierenden Teamchemie zusammen. Innerhalb der Mannschaft bestünden Freundschaften, die förderlich für den Erfolg seien. „Wenn man viel miteinander lacht, viel Spaß zusammen hat, steigt automatisch die Laune auch auf dem Platz. Man kämpft füreinander. Und einen Sieg mit Kollegen zu bejubeln, mit denen man sich wirklich auch außerhalb des Fußballs gut versteht, ist umso schöner“, erklärte er.

Schulz will „nicht auf das Hinspiel schauen“

Am Samstag wollen die Kraichgauer ihren kleinen Lauf fortsetzen und auch in Gladbach Zählbares mitnehmen. Schulz warnte vor seinen ehemaligen Kollegen: „Ich kenne die Jungs der Borussia sehr gut. Ich weiß: Trotz der ganzen Ausfälle haben sie noch viele andere sehr gute Spieler im Kader“, sagte er. „Es wird kein einfaches Duell werden. Gerade im eigenen Stadion, mit den Fans im Rücken, ist die Mannschaft sehr stark.“

In der Hinrunde kassierte Hoffenheim eine 1:3-Heimniederlage gegen die Borussia. Schulz will die Vergangenheit ausblenden. „Wir sollten gar nicht so viel auf das verlorene Hinspiel schauen, sondern zusehen, dass wir die Leistung der vergangenen beiden Partien auch diesen Samstag wieder aufs Feld bekommen“, forderte er und fügte an: „Dann werden wir am Samstag auch gewinnen.“