Schwarz: „Das sind kleine Mosaiksteine“

Foto: Matthias Hangst/Bongarts/Getty Images

Am Samstagabend ist der 1. FSV Mainz 05 in Frankfurt gelandet. Das Trainingslager in Tirol haben die Rheinhessen erfolgreich hinter sich gebracht, schon am Sonntag steht mit dem Opel Cup jedoch die nächste Aufgabe an.

Ab 13 Uhr spielen Athletic Bilbao, der AC Florenz und die Mainzer in 45-minütigen Partien um den Siegerpokal. „Es ist unser vorletzter Test über 90 Minuten“, wird Trainer Sandro Schwarz auf der Vereinshomepage zitiert. Das letzte Testspiel bestreiten die 05er am kommenden Samstag (19.30 Uhr) gegen Celta Vigo, ehe es am darauffolgenden Wochenende bei Erzgebirge Aue im DFB-Pokal mit der Pflichtspiel-Saison losgeht. „Bilbao, Florenz sowie Vigo, das sind noch wichtige Spiele für uns. Wir können uns die Bestätigung holen, für das, was wir bisher in den Trainingseinheiten und in den Testspielen gut gemacht haben und noch einmal Erkenntnisse sammeln“, sagte Schwarz. Aus dem Trainingslager zu kommen und einen Tag später sofort wieder bereit zu sein, „das sind kleine Mosaiksteine“, betonte der Trainer. „Das haben wir bewusst so gemacht.“

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Der Plan sieht vor, dass gegen Bilbao elf Spieler beginnen, die anschließend auch gegen den AC Florenz auflaufen und nach und nach mit neuen Spielern ergänzt und verändert werden. Die verletzten René Adler, Alexander Hack und Levin Öztunali fehlen am Sonntag ebenso wie Danny Latza und Emil Berggreen (beide nur individuell). Nachwuchsspieler Leandro Barreiro muss mit Leistenbeschwerden passen. Der restliche Kader hat das Trainingslager verletzungsfrei überstanden. „Wir hatten uns die Aufgabe gestellt, Widerstände zu überwinden, im athletischen Bereich wollten wir weiterkommen, in der Basisarbeit im Spiel gegen den Ball die nächsten Schritte machen und uns das Gefühl für das Wichtige holen. Das haben wir sehr gut umgesetzt bis jetzt“, zog Schwarz noch in Bad Häring ein positives Fazit.

„Wir haben einen guten Teamspirit“

„Wir wollten das Gemeinschaftsgefühl weiter vorantreiben, die Dynamik in der Gruppe, in der Kommunikation. Da sind wir auf einem sehr guten Weg. Es war ein gutes Wechselspiel zwischen Konzentration und Fokussierung in den Trainingseinheiten, aber auch einer entspannten Atmosphäre miteinander. Wir haben einen guten Teamspirit. Ich glaube, es war sehr bemerkenswert, was wir in dieser Woche auch außerhalb des Platzes gemacht haben, ohne dabei den Fokus aufs Sportliche zu verlieren“, fügte der Coach an. Ohnehin habe er das Gefühl, dass seine Mannschaft in der bisherigen Vorbereitung verlässliche Prinzipien in der Arbeit gegen den Ball erarbeitet hat. „Wir haben eine Vertrautheit in beiden Grundordnungen, im 4-3-3 genauso wie im 4-4-2“, sagte Schwarz. „Wir haben uns konditionell auf ein gutes Niveau gebracht. Jetzt geht es darum, die Frische nach oben zu schrauben und die Intensität trotzdem drin zu halten.“