Schwarz sieht Gegentreffer als Knackpunkt

Passabel gespielt, am Ende aber stand eine 0:2-Niederlage: Nicht unzufrieden war Sandro Schwarz mit dem Auftritt seines 1. FSV Mainz 05 am Sonntagabend. Dennoch sei der Sieg von Bayer Leverkusen letztlich „verdient“ gewesen.

Viel ausgerechnet hatten sie sich in Mainz gewiss nicht gegen den Tabellenzweiten. Entsprechend gering war am Sonntag die Enttäuschung nach der Niederlage. „Über 90 Minuten gesehen war es ein verdienter Sieg“, analysierte Schwarz nach Abpfiff. Ein Lob hatte der FSV-Trainer dabei für die Abwehrarbeit in Hälfte eins übrig. „Defensiv gut agiert“ habe seine Mannschaft zu Beginn, erklärte der 39-Jährige. Nuancen allerdings hätten gefehlt, um selbst offensiv Akzente zu setzen: „Vor dem Seitenwechsel hatte Leverkusen nicht viele Chancen, vielmehr hatten wir zur Pause eher das Gefühl, dass wir mit einem Tick mehr Genauigkeit mehr aus unseren Chancen hätten machen können.“

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Die Tore fielen dann nach dem Seitenwechsel auf Mainzer Seite. Leon Bailey brachte Bayer in Front, Wendell legte vom Punkt nach. „Der Stecker“ sei bei seinem Team nach dem Rückstand gezogen gewesen, räumte Schwarz ein: „Danach kamen wir nicht mehr richtig zurück ins Spiel, haben offensiv zu wenige saubere Pässe zustande gebracht. Mit dem 2:0 war der Deckel dann drauf. Wir hätten heute vor der Pause mehr aus den sich bietenden Räumen machen müssen.“