Schwarz sieht „grob fahrlässigen“ Mainzer Auftritt

Ein Stimmungsaufheller hatte es werden sollen, stattdessen jedoch setzte es den nächsten Nackenschlag: Von einem „Tiefpunkt“ sprach Sandro Schwarz nach dem 0:3 gegen Eintracht Frankfurt im DFB-Pokal.

„Wir haben uns selbst geschlagen. So können wir in keiner Liga und in keinem Wettbewerb dieser Welt ein Spiel gewinnen“, sagte Schwarz am Mittwochabend. In Frankfurt nämlich hatte er den bislang wohl schlechtesten Saisonauftritt seiner Mannschaft gesehen. Nach vorne ging überhaupt nichts bei Mainz, hinten sorgten individuelle Fehler für den K.o. „Das erste Gegentor war symptomatisch für das ganze Spiel“, erklärte der FSV-Trainer mit Blick auf das 0:1. Vor diesem hatte sich René Adler einen Stockfehler geleistet, der zum Treffer von Ante Rebić führte. Auch bei den zwei weiteren Gegentoren leisteten die Rheinhessen mächtig Zuarbeit: Das 0:2 erzielte mit Alexander Hack gleich selbst ein Mainzer, vor dem 0:3 leistete sich der Innenverteidiger zudem einen weiteren Fehler. „Grob fahrlässig“ sei der Auftritt gewesen, ärgerte sich Schwarz und sprach von einem „Tiefpunkt“.

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Nicht nur das Halbfinale wurde am Mittwoch schließlich verspielt. Nach hinten ging zugleich der Schuss los, sich im Pokal neues Selbstvertrauen für die Bundesliga zu holen. Dort schließlich war die Schwarz-Elf nach dem 0:2 gegen München am Wochenende auf Rang 16 abgerutscht. Mehr denn je droht der Abstieg. „Maximal frustriert“ sei der gesamte Klub, sagte daher Rouven Schröder nach der Pleite bei der Eintracht. „Jeder“ müsse sich nun „hinterfragen, ob er alles für den Erfolg tut“. Ein derart desaströses Spiel könne man „so nicht stehen lassen“.