Schwarz vermisst den Lucky Punch

Der 1. FSV Mainz 05 hat am Samstagnachmittag beim 1:1 in Köln zwar den Vorsprung auf den FC in der Tabelle wahren können, vergab allerdings in der Schlussphase auch beste Möglichkeiten auf den Siegtreffer. FSV-Coach Sandro Schwarz schwankte dementsprechend nach dem Abpfiff zwischen Zufriedenheit und Enttäuschung.

Zweimal hatten die Rheinhessen im zweiten Durchgang nur das Aluminium getroffen. Auch der eingewechselte Robin Quaison hatte in der siebten Minute der Nachspielzeit frei vor Kölns Keeper Timo Horn noch den Last-Minute-Sieg auf dem Fuß. „Ich bin heute zufrieden mit dem Auftritt und der Mentalität, nur der Lucky Punch hat gefehlt“, konstatierte Schwarz laut Vereinshomepage. Die Mainzer waren gut in die Partie gekommen, wurden dann aber früh kalt erwischt. „Wir waren eigentlich sofort gut im Spiel und hatten die Chance von Levin Öztunali“, stellte Schwarz klar. „Der FC ist dann mit seiner ersten Gelegenheit in Führung gegangen. Danach haben wir ein bisschen gebraucht, um wieder Kontrolle zu haben.“

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Nach einer ersten Hälfte ohne viele Höhepunkte lieferten beide Mannschaften nach dem Seitenwechsel einen unterhaltsamen Schlagabtausch. „Wir haben in der Pause nochmal darauf hingewiesen, dass wir die Dinge heute fußballerisch lösen wollen“, erklärte der Mainzer Übungsleiter diese Entwicklung. Besonders in der letzten Viertelstunde hätten beide Teams das Spiel noch für sich entscheiden können. „Hinten raus haben dann beide Mannschaften mit offenem Visier agiert. Köln hatte zwei, drei gute Möglichkeiten, wir aber auch Pech mit den Pfosten- und Lattentreffern“, haderte Schwarz mit den Abschlüssen.