„Sehr viel Neid“: Schürrle rechnet mit deutschen Fans ab

Foto: Marc Atkins/Getty Images

Nach seinem Wechsel von Borussia Dortmund zum FC Fulham hat André Schürrle die deutschen Fußball-Fans kritisiert. Die deutsche Neid-Gesellschaft führte er auch als Grund an, warum viele Nationalspieler lieber ins Ausland gehen.

„Das größte Problem ist, dass es sehr viel Neid von den Fans gibt“, sagte der 27-Jährige. Er habe „kein einfaches Verhältnis“ mit den BVB-Fans gehabt, erklärte Schürrle weiter im Interview der Sun. Dies sei vor allem dem Neid geschuldet. „Das ist nicht leicht, besonders für einen deutschen Nationalspieler, der in der Vergangenheit Großes geleistet und nun Schwierigkeiten hat“, sagte Schürrle. „Wenn du nicht für Bayern München spielst und immer gewinnst, ist es schwierig.“

- Anzeige -

Dennoch übte der frühere Nationalspieler auch Selbstkritik: „Vielleicht kam der Wechsel nach Deutschland zu früh, ich hätte länger bei Chelsea bleiben sollen.“ Im Februar 2015 war Schürrle für 32 Millionen Euro aus London zum VfL Wolfsburg gewechselt. Für den BVB, der 30 Millionen zahlte, kam er in 51 Einsätzen auf acht Tore und neun Vorlagen.

(sid)