Streich froh über Rückkehr zur Viererkette

Das neunte Bundesliga-Spiel in Serie ohne Niederlage: Der SC Freiburg erkämpfte sich am Samstagnachmittag ein 0:0 gegen Bayer Leverkusen. Gegen den Champions League-Kandidaten war Freiburgs Coach Christian Streich damit auch absolut zufrieden.

„Ich freue mich schon, dass wir gegen eine im Umschaltspiel in beide Richtungen so starke Mannschaft verdient einen Punkt geholt haben“, erklärte Streich nach der Partie. Über weite Strecken bot sich ein ausgeglichenes Spiel, Freiburg verteidigte entschlossen und ließ der „Werkself“ wenig Raum. Ein „sehr intensives Spiel“ sei es gewesen, sagte Streich weiter. Damit bezog er sich auch auf die Flut an Verwarnungen, die Schiedsrichter Robert Kampka aussprach. Sieben Gelbe Karten zeigte der Referee alleine den Freiburgern.

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Nach einem Foul von Tim Kleindienst an Bayers Wendell sprangen beide Trainer auf und lieferten sich ein Wortgefecht. „Ein bisschen aufgesprungen und dann wieder ein bisschen hingesetzt“, lautete Streichs Zusammenfassung zu dieser Szene. Der 52-Jährige hatte seine Breisgauer im Vergleich zum 2:2 bei Borussia Dortmund taktisch verändert auf den Platz geschickt. Die Rückkehr zum 4-4-2 sei die richtige Entscheidung gewesen, erzählte er im Anschluss. „Wir haben uns diesmal für die Viererkette entscheiden, weil wir eine offensivere Grundausrichtung wollten. Sonst wären wir erdrückt worden.“