Stuttgart und Gladbach zum Siegen verdammt

Am Sonntagnachmittag (15.30 Uhr) begrüßt der VfB Stuttgart die Borussia aus Mönchengladbach in der Mercedes-Benz-Arena. Für Tayfun Korkut ist es sein erstes Heimspiel als VfB-Trainer. Aufgrund der aktuellen Tabellensituation zählt für beide Mannschaften nur ein Sieg.

21 Punkte, Platz 14 und nur einen Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz. Die Lage beim deutschen Meister von 2007 ist brisant. Ein erneuter Abstieg soll unbedingt vermieden werden. Am vergangenen Spieltag feierte Trainer Korkut in Wolfsburg (1:1) sein Debüt als Cheftrainer der Schwaben. „Wir sind hier zu Hause. Das ist unser Platz. Wir wollen uns nicht abhängig vom Gegner machen“, gab sich der 43-jährige Stuttgarter auf der Pressekonferenz vor dem Gladbach-Spiel kämpferisch und ergänzte: „Es ist ein Vorteil die eigenen Fans im Rücken zu haben. Wir müssen den Funken vom Platz auf die Ränge überspringen lassen. Dieses Plus gilt es zu nutzen.“

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Auch in Mönchengladbach konnten die Verantwortlichen mit den Ergebnissen der letzten Wochen nicht zufrieden sein. In der Rückrunde stehen drei Niederlagen einem Sieg gegenüber, verbunden mit dem Abrutschen auf Platz acht. Möchte die Borussia den Anschluss an die Europapokal-Ränge nicht aus den Augen verlieren, sollten in Stuttgart drei Punkte eingefahren werden. Verletzungsbedingt müssen die „Fohlen“ momentan auf acht Spieler verzichten. Zudem steht hinter dem Einsatz von Spielmacher Raffael noch ein Fragezeichen. Torwart Yann Sommer wird erneut durch Tobias Sippel vertreten. Angesprochen auf die aktuell unzureichende Chancenverwertung nahm Coach Dieter Hecking seine Offensivspieler in die Pflicht, „ihre jeweilige Durststrecke zu beenden“.

VfB Stuttgart: Zieler – Pavard, Baumgartl, Badstuber, Insúa – Ascacíbar, Gentner – Akolo, Thommy – Ginczek, Gómez

Borussia Mönchengladbach: Sippel – Jantschke, Ginter, Vestergaard, Elvedi – Kramer, Zakaria – Herrmann, Grifo, Stindl – Hazard

Beide Mannschaften brauchen dringend Punkte, um die gesetzten Saisonziele nicht aus den Augen zu verlieren. Die favorisierte Borussia kann mit einem Erfolg wieder um die Europapokal-Ränge mitspielen, während die Schwaben sich zumindest etwas Luft im Abstiegskampf verschaffen würden. Bei einer Niederlage droht das Gegenteil.