Stuttgart zu 60.000 Euro Geldstrafe verurteilt

Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart muss wegen des Fehlverhaltens seiner Anhänger tief in die Tasche greifen. Untersucht wurden dabei die Vorfälle vor der Partie gegen Eintracht Frankfurt (1:0) im Februar.

Das DFB-Sportgericht hat die Schwaben wegen unsportlichen Verhaltens ihrer Fans mit einer Geldstrafe in Höhe von 60.000 Euro belegt. Der Verein hat dem Urteil zugestimmt, es ist damit rechtskräftig. Der VfB kann bis zu 20.000 Euro der Gesamtsumme für sicherheitstechnische, infrastrukturelle und gewaltpräventive Maßnahmen verwenden. Dies müsste dem DFB bis zum 31. Dezember nachgewiesen werden.

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Im Stuttgarter Zuschauerbereich waren kurz vor Anpfiff des Bundesliga-Spiels gegen Eintracht Frankfurt am 24. Februar nach Aufziehen einer Teilblockfahne, unter der sich Personen vermummten, mehrere Rauchbomben gezündet worden. In die starke Rauchentwicklung hinein wurden im gleichen Sektor etwa 80 Bengalische Fackeln abgebrannt. Der Spielbeginn verzögerte sich dadurch um rund zwei Minuten.

(sid)