Tedesco: „Ist vielleicht auch ein Quäntchen Glück“

Die Minimalisten aus Gelsenkirchen haben wieder zugeschlagen. Nach dem knappen 1:0-Sieg beim VfL Wolfsburg gesteht Schalke-Trainer Domenico Tedesco, dass seine Mannschaft Glück gehabt hat.

Zum dritten Mal in Serie gewannen die „Knappen“ 1:0, insgesamt war es der fünfte Dreier in Serie für den Tabellenzweiten. Der Erfolg in Wolfsburg war allerdings ein hartes Stück Arbeit – erst fünf Minuten vor Schluss sicherte sich Schalke den etwas glücklichen Sieg. „Für uns war es kein einfaches Spiel. Der VfL hat ein völlig anderes Gesicht gezeigt als zuletzt bei seiner 0:3-Niederlage in Hoffenheim. Das haben wir aber auch so erwartet. Am Ende haben wir eine Begegnung auf Messers Schneide für uns entschieden“, resümierte Tedesco. Zehn Minuten vor dem Siegtreffer parierte S04-Schlussmann Fährmann einen Strafstoß von Paul Verhaegh (75.) – eine Schlüsselszene. „Wenn man beim Stand von 0:0 einen Elfmeter gegen sich bekommt und dieser dann pariert wird, ist das vielleicht auch ein Quäntchen Glück“, gab Tedesco zu.

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Der 33-jährige Fußballlehrer lobte seinen Torhüter aber auch für dessen wichtige Tat: „Unser Torwarttrainer Simon Henzler und Ralf Fährmann bereiten sich immer sehr akribisch auf die Elfmeterschützen des Gegners vor. Das wurde heute wieder einmal belohnt.“ Für eine weitere positive Nachricht sorgte am Samstag Innenverteidiger Pablo Insúa, der nach langer Pause wegen einer Herzbeutelentzündung sein erstes Bundesliga-Spiel bestritt. „Dass Pablo Insúa heute sein Debüt gefeiert hat, freut mich sehr. Nach viel Dunkelheit in dieser Saison hat er endlich wieder Licht gesehen“, meinte Tedesco.