Veh tritt erneut gegen Stöger nach

Mit Blick auf den plötzlichen Erfolg des 1. FC Köln unter dem neuen Trainer Stefan Ruthenbeck hat Geschäftsführer Sport, Armin Veh, seine Kritik an der Arbeitsweise von Peter Stöger bekräftigt. Der im Dezember entlassene Österreicher hatte bis dahin nur drei Punkte mit den Domstädtern holen können.

Dass Stöger den FC bis in die Europa League geführt habe, dürfe nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Ex-Trainer Fehler gemacht habe, sagte Veh im Gespräch mit Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Man muss Dinge ansprechen dürfen, die nicht gut sind. Und drei Punkte und 13 verletzte Spieler sind eben nicht gut“, erklärte der 56-Jährige. Veh fuhr fort, Stöger sei „zu Recht von den Anhängern geliebt“ worden, doch gehöre es auch zum Trainerdasein, Kritik auszuhalten.

- Anzeige -

Der Verantwortliche betonte, es sei wichtig, Versäumnisse einzugestehen: „Auch ich habe in meiner Laufbahn Fehler gemacht. So ist das eben. Oder glauben Sie, dass nur der Rasen daran Schuld ist, dass der 1. FC Köln vor wenigen Wochen drei Punkte hatte?“ Unter Ruthenbeck haben die Kölner nun wieder Anschluss an die Konkurrenz im Tabellenkeller gefunden. Veh hofft, dass auch im Falle eines Abstiegs die Spieler dennoch dem Verein die Treue halten werden. Er könne sich „durchaus vorstellen“, dass einige Leistungsträger sich dahingehend entscheiden würden. „Vielleicht gibt es dieses Märchen“, schloss Veh.