Verlässt auch Wolf die Eintracht?

Mit Trainer Niko Kovač verliert Eintracht Frankfurt bereits den Architekten des jüngsten Erfolgs, Leistungsträger Marius Wolf könnte nun folgen. Der Mittelfeldspieler soll für schmales Geld zu haben sein.

Nur fünf Millionen Euro müssten interessierte Vereine laut Informationen der Frankfurter Rundschau zahlen, um sich die Dienste des 22-Jährigen sichern. Wolf soll eine dementsprechende Ausstiegsklausel in seinem Vertrag haben. Mögliche Abnehmer seien Borussia Dortmund und RB Leipzig, die dem Rechtsfuß internationalen Fußball garantieren können. Ein Verbleib des gebürtigen Coburgers ist demnach sehr unwahrscheinlich. Wolf war zuletzt von Hannover 96 ausgeliehen gewesen, die „Adler“ zahlten eine festgeschriebene Ablösesumme von 500.000 Euro, um ihn im Sommer zu verpflichten. Und um ihn trotz Vertragslaufzeit bis 2020 für das Zehnfache womöglich direkt wieder verkaufen zu müssen.

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Wolf hatte sich in der abgeschlossenen Saison einen Stammplatz bei den Hessen erarbeitet. Der Offensivspieler absolvierte 33 Pflichtspiele, erzielte sechs Treffer und bereitete weitere elf vor. Der ehemalige deutsche U20-Nationalspieler war damit maßgeblich daran beteiligt, dass die Frankfurter die Spielzeit auf Rang acht abschlossen und am kommenden Samstag (20 Uhr) im DFB-Pokal-Finale gegen den FC Bayern München antreten.