Vogt schlägt nach Bayern-Pleite Alarm

Gegen den FC Bayern gab die TSG 1899 Hoffenheim eine 2:0-Führung aus der Hand und unterlag letztendlich noch mit 2:5. Kapitän Kevin Vogt übte deutliche Kritik am Abwehrverhalten der TSG.

Besonders die einfachen Gegentore nach Standards wurmten den Innenverteidiger. Dem 2:2 durch Jérôme Boateng und dem 4:2 durch Arturo Vidal war jeweils eine Ecke von Arjen Robben vorausgegangen. „Ich bin enttäuscht und sehr unzufrieden. Wir wissen, dass die Bayern eine sehr starke Mannschaft sind und dass man hier ein paar Tore bekommen kann, ist klar. Aber die Art und Weise geht einfach nicht“, schimpfte Vogt. „Wir haben die Standards nicht gut verteidigt, Bayern kam ständig frei zum Kopfball. So können wir hier natürlich nichts holen.“

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Sein Trainer Julian Nagelsmann pflichtete ihm bei: „Die Gegentore bei Standards haben wir zu einfach bekommen.“ Insgesamt zog er allerdings ein weniger hartes Fazit. „Wir haben das ganz ordentlich gemacht in der ersten Halbzeit, dann wurde der Druck der Bayern aber zu groß“, meinte er und ergänzte: „Wir hatten nach dem Ausgleich zu wenige Situationen, in denen wir uns durchsetzen konnten. Der Sieg geht in Ordnung, auch wenn er vielleicht zu hoch war.“