Volland sieht Umstellung als Schlüssel zum Sieg

Bayer 04 Leverkusen steuert nach dem 4:1 (1:1)-Erfolg über Eintracht Frankfurt der Champions League entgegen. Am Dienstagabend steht das Halbfinale des DFB-Pokals gegen Rekordsieger Bayern München vor der Tür.

„Wir haben schon in der ersten Halbzeit Vorteile gehabt, mit unserer Umstellung auf ein 4-2-3-1 in der zweiten Hälfte tat sich die Eintracht dann schwer“, sagte Bayer-Kaderplaner Jonas Boldt. „Wir haben unsere Tore sehr schön rausgespielt. Dass Karim (Bellarabi; Anm. d. Red.), der zuletzt nicht so viel Spielzeit bekommen hat, zweimal so toll auflegt, wird ihm guttun.“ Der dreifache Torschütze Kevin Volland meinte: „Die Umstellung in der Halbzeit war sicherlich der Schlüssel zum Sieg. Diese Flexibilität ist sehr wichtig. So konnten wir unsere Offensivstärke im zweiten Durchgang ausspielen.“

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Jonathan Tah war wegen muskulärer Probleme am Samstag kurzfristig ausgefallen. Der ursprünglich für die Startformation von Bayer eingeplante Abwehrspieler, der beim Warmmachen leichte Schmerzen verspürte, wurde durch Benjamin Henrichs ersetzt. „Ich bin optimistisch, dass es bis Dienstag klappt“, sagte Bayer-Trainer Heiko Herrlich nach der Partie. „Wir freuen uns natürlich riesig, dass wir gegen eine starke Eintracht den Sieg hierbehalten konnten. Allerdings spiegelt das deutliche Ergebnis den Spielverlauf nicht wirklich wieder.“

(cbe/sid)