Wechsel für Albornoz kein Thema

Miiko Albornoz hegt trotz einer für ihn persönlich durchwachsenen Saison bei Hannover 96 keine Wechselgedanken. Der Chilene will sich bei den Niedersachsen beweisen und verteidigt seine offensive Spielweise.

In der Hinrunde fiel Albornoz lange mit einem Muskelfaserriss aus und kam danach auf der linken Abwehrseite nicht an Matthias Ostrzolek vorbei. Erst in der Endphase der Saison gönnte Trainer André Breitenreiter dem technisch versierten Außenverteidiger wieder regelmäßige Einsatzzeit. In den vergangenen sechs Spielen stand er immer auf dem Platz, davon fünfmal über 90 Minuten. Albornoz‘ persönlicher Aufschwung ist auch ein Grund dafür, warum ein Abschied aus Hannover kein Thema (mehr) für den gebürtigen Schweden ist. „Ich denke gar nicht darüber nach, den Klub zu wechseln. Die Hinrunde war schwierig für mich, weil ich lange Zeit verletzt war. Als ich zurückgekehrt bin, hat das Team super funktioniert. Was soll ich da sagen? Ich habe einfach nur hart trainiert“, sagte er im Interview mit dem Sportbuzzer und ergänzte: „In den vergangenen Wochen hat der Trainer mir die Chance gegeben. Er kennt ja meine Qualitäten.“

- Anzeige -

Im Winter hatte es Spekulationen gegeben, dass der chilenische Klub Colo Colo de Santiago Interesse angemeldet habe, derlei Gedankenspiele sind nun offenbar vom Tisch. Albornoz will sich seinen Stammplatz bei 96 langfristig zurück erkämpfen und wehrt sich gegen Kritik, er interpretiere die Rolle als Linksverteidiger zu offensiv. „Im modernen Fußball kann ich meine offensive Spielweise nutzen. Da liegen meine Qualitäten, mehr als in der Defensive“, gestand er zwar, verwies aber auch auf einen Lernprozess: „Als ich nach Hannover kam, gab es für mich nur eine Richtung: nach vorne. Aber das hat etwas mit Erfahrung zu tun. Ich bin jetzt vier Jahre hier und weiß, dass ich hinter mir aufpassen muss.“