Weiser: „Verarschen lassen wollte ich mich nicht“

Foto: Boris Streubel/Bongarts/Getty Images

Mitchell Weiser passt perfekt ins Beuteschema von Bayer 04 Leverkusen. Mit seinem Ex-Verein Hertha BSC rechnet der 24-Jährige im Nachhinein ab. Panagiotis Retsos musste derweil die Radtour der „Werkself“ vorzeitig beenden.

„Leverkusen war schon seit der U17 an mir interessiert“, verriet Weiser laut Kicker. „Sie haben sich oft um mich bemüht, und jetzt hat es einfach gut gepasst.“ Bei seinem Wechsel nach Leverkusen habe „natürlich“ die offensivere Spielweise der „Werkself“ ihren Anteil gehabt. „Meine Qualitäten liegen auch eher im offensiven Spiel“, sagte Weiser. In Berlin warf ihm Pál Dárdai in der Schlussphase der vergangenen Saison mangelnden Willen vor. „Ich könnte auch viele Sachen auspacken, die er gesagt hat. Aber das mache ich nicht, das habe ich nicht nötig. Jeder hat gesehen, dass ich in der Rückrunde viermal nicht im Kader war und dreimal 90 Minuten auf der Bank saß. Ich wollte schon immer spielen, aber verarschen lassen wollte ich mich dann auch nicht“, betonte Weiser.

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Aktuell befindet sich der ambitionierte Flügelspieler mit seinen Teamkollegen auf einer Radtour. Innenverteidiger Retsos war gleich zu Beginn der ersten Etappe des „Trainingslager Rad“ vom rheinland-pfälzischen Bad Bertrich ins Etappenziel nach Koblenz leicht gestürzt und dabei auf die linke Hand gefallen. Retsos fuhr das 93 Kilometer lange Teilstück problemlos zu Ende, nach der Ankunft in Koblenz am späten Nachmittag wurde der griechische Nationalspieler dann aber zur Sicherheit nach Leverkusen gebracht. Zur Schonung erhielt Retsos einen Gipsverband. Er wird in den kommenden Tagen nach Abschwellen der Hand ins Training der „Werkself“ integriert, die am Montagnachmittag in Bonn Station macht. Am Dienstag beendet die Mannschaft von Trainer Heiko Herrlich die Tour an der Leverkusener BayArena.