Werder sucht Lösung für suspendierten Sané

Die Zukunft von Innenverteidiger Lamine Sané ist derzeit ein großes Thema beim SV Werder Bremen. Der Senegalese ist nach seinem unentschuldigten Fernbleiben vom Training in Ungnade gefallen und würde den Verein eigentlich gerne noch im Winter verlassen.

Mit Sebastian Langkamp von Hertha BSC wurde am Mittwoch sogar schon sein Ersatzmann verpflichtet. Ein möglicher Wechsel Sanés zum FC Metz hatte sich am Dienstag wegen finanzieller Differenzen zerschlagen. „Das Interesse diverser Klubs ist da“, stellte Werders Geschäftsführer Frank Baumann nun klar. „Das Transferfenster schließt ja nicht einheitlich. Da müssen wir die nächsten Stunden und Tage abwarten. Wir sind überzeugt, eine gute Lösung zu finden, die für alle Seiten passt.“ Sané war im Sommer 2016 von Girondins Bordeaux zu den Grün-Weißen gewechselt.

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Der Abwehrhüne war in der vergangenen Saison noch Stammspieler an der Weser gewesen, fand sich unter dem neuen Trainer Florian Kohfeldt aber immer häufiger nur auf der Bank wieder. Für das System des Bremer Übungsleiters werden zumeist nur zwei Innenverteidiger benötigt und so wurde der 30-Jährige zum Ersatz. Seit dem Amtsantritt Kohfeldts absolvierte Sané kein einziges Pflichtspiel mehr über die volle Distanz. Nun wurde er suspendiert und wird selbst bei einem Verbleib in Bremen über den Winter hinaus nicht mehr für die erste Mannschaft auflaufen.