Werder und der Jubel über drei Punkte und den HSV

Mitten in die versöhnliche Saisonabschluss-Party in Mainz (2:1) mischten sich Hohn und Spott über den Hamburger SV. „Die Nummer eins im Norden sind wir“, sangen die Fans von Werder Bremen schon während des Spiels.

„Das ist schade für den HSV, ein bisschen werden sie schon fehlen“, sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Marco Bode, der als Profi viele, hitzige Nordderbys miterlebt hat. „Aber ich denke, dass sie nicht so lange in der zweiten Liga bleiben werden.“ Mit seinem eigenen Klub werde er die Saison und den schon etwas länger feststehenden Klassenerhalt „nicht zu sehr“ feiern, sagte Bode. „Wir werden auch in schwierigen Zeiten ambitionierte Ziele haben.“ Trainer Florian Kohfeldt stimmte zu: „Es kann nicht der Anspruch von Werder Bremen sein, sich nur mit dem Klassenerhalt zu beschäftigen.“

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Florian Kainz (23.) und Theodor Gebre Selassie (79.) bestärkten die Stimmung im Werder-Block, nachdem Jean-Philippe Gbamin (12.) den FSV in Führung gebracht hatte. „Ich freue mich über mein Tor und darüber, dass wir einen positiven Saisonabschluss geschafft haben. Wir gehen mit einem guten Gefühl in die Pause“, erklärte Torschütze Kainz im Nachgang.

(sid)