Werner über Bekenntnis: „Wollte damit nichts klarstellen“

Timo Werner erklärte zuletzt, dass er – egal was komme – in jedem Fall in der nächsten Saison bei RB Leipzig spiele. Was als klares Bekenntnis ausgelegt werden kann, hat offenbar doch einen anderen Hintergrund.

„Ich wollte damit nichts klarstellen, sondern nur wiederholen, was unser Sportdirektor Ralf Rangnick immer gesagt hat, dass er mich – wenn ich überhaupt wollte – im Sommer eh nicht gehen lässt“, erklärte der Stürmer im Interview mit dem Kicker. Bezüglich seiner Mitspieler erwartet Werner eine ähnlich resolute Handlungsweise des Verantwortlichen. „Klar, ich denke nicht, dass er zu mir sagt, dass ich bleiben werde, egal was passiert und kommt, und die, die mir zuspielen, werden bei Angeboten verkauft. Ich glaube eher, dass wir noch zwei, drei sehr gute neue Spieler dazubekommen“, betonte der Angreifer.

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Mit einem Wechsel beschäftige sich Werner aktuell nicht. Vielmehr richtet er seinen Fokus auf die anstehende Weltmeisterschaft, „wenn ich da dabei sein sollte“. Die Chancen diesbezüglich stehen gut. „Danach habe ich mir dann auch einen Urlaub verdient, und dann werde ich bei RB einsteigen, und dann kommt die neue Saison. So ist es geplant. Und wenn man einen Vertrag bis 2020 hat, ist das ja auch völlig normal“, sagte er.

Stürmer blickt auf „außergewöhnliches“ Jahr zurück

Seine letzten zwölf Monate seien „außergewöhnlich“ gewesen, sagte Werner. Er habe mehrere Dinge, wie zum Beispiel seinen „ersten Titel überhaupt“ beim Confed Cup 2017, zum ersten Mal erlebt. „Dann die Champions League zu spielen. Das alles hat schon richtig Spaß gemacht“, erklärte er. Das vergangene Jahr habe Werner aber auch gezeigt, „wie schnell es von einer schlechten Situation in eine gute geht, aber andersherum auch“.