WM-Abstellungsgebühren: Bayern nur auf Rang neun

Champions League-Sieger Real Madrid und die englische Premier League sind die großen Gewinner bei den Abstellungsgebühren, die vom Weltverband FIFA während der WM in Russland gezahlt werden. Real kassiert 3,35 Millionen Euro, während sich der FC Bayern München (9.) diesmal mit 2,15 Millionen Euro zufriedengeben muss.

Allein für die Gruppenphase werden über 150 Millionen Euro an 384 Klubs ausgelobt. Der Weltverband zahlt den Vereinen für jeden ihrer Spieler, der an der WM teilnimmt, pro Tag eine Abstellungsgebühr von 7.200 Euro. Das ist das Ergebnis der Berechnungen des Kurzzeitkredit-Anbieters Vexcash. Hinter Real Madrid folgen der englische Meister Manchester City (3,2 Mio.) und FA Cup-Sieger FC Chelsea (2,98 Mio.). Borussia Dortmund kann sich als zweitbester Verein Deutschlands mit 1,46 Millionen Euro immerhin Platz 20 sichern. Dicht dahinter belegt Borussia Mönchengladbach (1,33 Mio.) Rang 22.

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Im direkten Vergleich der Ligen bekommen die Klubs der Premier League mit 27,41 Millionen Euro bis zum Ende der Vorrunde die mit Abstand meisten Ausgleichszahlungen. Nur knapp halb so viel erhalten die Vereine der spanischen Liga, die mit 14,67 Millionen Euro den zweiten Rang belegen. Knapp eine Million weniger kassieren die deutschen Vereine und landen somit auf Platz drei (13,67 Mio.). Lediglich 67 Spieler aus den deutschen Ligen wurden in die endgültigen Kader berufen. 2014 in Brasilien waren es noch 78 gewesen. Deutschland liegt damit auf Rang drei hinter Spanien (80) und Spitzenreiter England (124). Bei den abstellenden Vereinen musste der FC Bayern München seine Spitzenposition räumen.

(sid)