WM-Teilnahme für Ginter „ein großes Ziel“

Seit seinem Wechsel von Borussia Dortmund zu Borussia Mönchengladbach verpasste Matthias Ginter keine Bundesliga-Minute. Der Innenverteidiger gibt sich selbstbewusst und hofft auf eine Berufung in den WM-Kader.

Im Sommer war Ginter aus Dortmund an den Niederrhein gewechselt und rasch zum unumstrittenen Stammspieler aufgestiegen. Der 24-Jährige bestritt alle 26 Ligapartien für die „Fohlenelf“ über die gesamte Distanz. Mit seinen Leistungen bei der Borussia will sich der flexible Defensivakteur für eine Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Russland empfehlen. „Ich glaube schon, dass ich den Bundestrainer beim Confed Cup und auch in den Länderspielen danach überzeugen konnte“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. „Auch der Schritt nach Gladbach hat mir wahnsinnig gutgetan. Natürlich ist die WM mein großes Ziel, ich will auf jeden Fall dabei sein.“ Beim Confed Cup-Sieg der DFB-Auswahl im Sommer stand Ginter in vier Spielen über 90 Minuten auf dem Platz und wurde seitdem in allen Länderspielen von Bundestrainer Joachim Löw nominiert.

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In den kommenden Länderspielen am 23. März in Düsseldorf gegen Spanien und am 27. März in Berlin gegen Brasilien hofft Ginter erneut auf eine Berücksichtigung, hält die Partien aber noch nicht unbedingt für richtungsweisend. „Klar kann es sein, dass das ein Fingerzeig auf den WM-Kader sein kann. Ich glaube aber auch, dass es immer mal wieder zwei bis drei Überraschungen geben wird, das war 2014 bei mir auch so“, erklärte er. Beim WM-Triumph vor vier Jahren stand der Abwehrspieler im Aufgebot, blieb aber ohne Einsatz.