Wolf nach 1:1 gegen Hoffenheim: „Einen Punkt gewonnen“

Marius Wolf ist eine der Entdeckungen der laufenden Bundesliga-Saison. Auch beim 1:1 von Eintracht Frankfurt am Sonntagabend gegen die TSG 1899 Hoffenheim lieferte der 22-Jährige wieder die Vorarbeit zum Treffer. Am Montag erläuterte er seine Sicht auf das Spiel und sprach über den Fußball der Hessen.

„Es war ein gerechtes Unentschieden. Beide Mannschaften haben Druck gemacht, es ging hin und her. Das war auch der Grund, warum beide am Ende ein bisschen platt waren. Aber insgesamt denke ich, können wir mit dem Punkt zufrieden sein“, meinte der Mittelfeldspieler im Interview auf der Vereinshomepage. Wolf sieht das Remis nicht als vergebene Chance an, den Vorsprung auf die Kraichgauer und Rang sieben auszubauen: „Viele sagen nach dem Spiel gegen Hoffenheim, dass wir zwei Punkte verloren hätten. Aber wir sagen: ‚Es war ein gutes Spiel, und wir haben einen Punkt gewonnen.'“

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Frankfurt muss sich immer wieder die Kritik gefallen lassen, nur auf Zerstörung aus zu sein und das eigene Kombinationsspiel zu vernachlässigen. Dieser Einschätzung stellt sich Wolf entgegen. „Wir wissen, dass wir auch gut Fußball spielen können. Im Gegensatz zur Hinrunde haben wir uns offensiv schon sehr gesteigert. Hin und wieder läuft das Bällchen schon schön. Wir spielen immer besseren Fußball“, meinte der gebürtige Coburger. Besonders Wolf weiß in der aktuellen Spielzeit zu überzeugen. In 28 Pflichtspielen für die Hessen gelangen dem Offensivspieler bereits fünf Treffer und zehn Vorlagen.

Eintracht-Profi lobt das Zusammenspiel mit da Costa

Wichtig ist für Wolf dabei auch das Zusammenspiel mit Außenverteidiger Danny da Costa auf dem rechten Flügel. „Mit Danny klappt es wirklich gut. Er gibt gute Kommandos von hinten, das hilft mir ungemein, weil man manche Dinge einfach nicht sieht. Aber er bringt sich auch offensiv immer mit ein, macht viele Laufwege und das hilft mir dann wiederum“, lobte der Rechtsfuß den Teamkollegen. Am kommenden Samstag (15.30 Uhr) gastieren die „Adler“ beim nächsten direkten Konkurrenten um die Fleischtöpfe, Bayer 04 Leverkusen. „Ich denke schon, dass die Leverkusener Favorit sind. Bayer will unbedingt in die Champions League. Heute Abend (20.30 Uhr; Anm. d. Red.) schauen wir uns die Partie gegen RB Leipzig genauer an und versuchen da ein paar Punkte raus zu ziehen“, kündigte Wolf an.