Wolfsburg gegen Schalke zum Punkten verdammt

Der VfL Wolfsburg bekommt es am Samstagabend (18.30 Uhr) mit dem FC Schalke 04 zu tun. Gegen einen starken Gegner stehen die Niedersachsen bereits mächtig unter Druck, der Relegationsplatz droht.

Auch Neu-Trainer Bruno Labbadia konnte das Ruder noch nicht herumreißen. Zwar holte der Coach bei seiner Premiere einen Punkt beim 1:1 in Mainz, mehr allerdings war nicht drin. Zuletzt unterlagen die „Wölfe“ mit 0:3 bei der TSG 1899 Hoffenheim. In der Tabelle steht Wolfsburg punktgleich mit Mainz auf dem 15. Tabellenplatz. Gegen Schalke müssen die Niedersachsen Zähler einfahren. Das allerdings in dezimierter Konstellation. Gleich zwölf Spieler drohen gegen den Tabellenzweiten auszufallen. „Auf bestimmten Positionen haben wir momentan keine riesige Auswahl. Es ist eine besondere Situation, die wir einfach annehmen und meistern müssen“, forderte Labbadia und fügte an: „Ohne Arbeit wird nichts funktionieren. Nur darüber holt man sich Erfolgserlebnisse.“

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Die letzten vier Spiele gewann Schalke allesamt. Zwar zeigten die „Knappen“ wenig spielerische Leckerbissen, die Einstellung der Mannschaft von Trainer Domenico Tedesco stimmte allerdings. So ist davon auszugehen, dass Königsblau auch in Wolfsburg mit viel körperlicher Präsenz, Leidenschaft und Wille antreten wird. Tabellarisch sieht es für Schalke gut aus, S04 beendete den 26. Spieltag auf Rang zwei. Damit das weiterhin so bleibt, soll gegen die „Wölfe“ ein Dreier her. Tedesco warnte allerdings vor der Labbadia-Elf: „Die Wolfsburger haben eine Mannschaft mit sehr viel Qualität und vielen starken Einzelspielern, die gerne den Ball am Fuß haben. An einem guten Tag können sie jeden Gegner in der Bundesliga schlagen.“

VfL Wolfsburg: Casteels – Verhaegh, Bruma, Knoche, William – Guilavogui, Bazoer – Steffen, Arnold, Malli – Dimata

FC Schalke 04: Fährmann – Kehrer, Naldo, Nastasić – Caligiuri, Meyer, Oczipka – Goretzka – Di Santo – Embolo, Burgstaller

Schalke ist am Samstagabend sicher der Favorit. Die „Knappen“ gehen mit breiter Brust in die Partie bei den Niedersachsen. Die Hausherren allerdings müssen sich am eigenen Kragen aus der Krise ziehen und gegen Königsblau dreifach punkten.