Wolfsburg nimmt offenbar Mutō ins Visier

Nach einer abermals enttäuschenden Saison plant der VfL Wolfsburg einige personelle Nachbesserungen. Im dünn besetzten Angriff soll Yoshinori Mutō vom 1. FSV Mainz 05 in den Fokus der Verantwortlichen gerückt sein.

Am 1. Juli bittet Trainer Bruno Labbadia seine Profis zum Trainingsauftakt, bereits jetzt bastelt der 52-Jährige gemeinsam mit dem neuen Geschäftsführer Jörg Schmadtke am neuen VfL-Kader. Es gilt eine weitere Spielzeit im Tabellenkeller zu vermeiden, dafür soll vor allem im Sturm aufgerüstet werden. In der Rückrunde traf von den drei Angreifern Divock Origi, Landry Dimata und Victor Osimhen nur Liverpool-Leihgabe Origi zweimal. Nach Kicker-Informationen zeigen die „Wölfe“ daher Interesse am Mainzer Mutō, der sich aktuell mit der japanischen Nationalmannschaft auf die WM vorbereitet.

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Dass der 25-Jährige, der bei den Rheinhessen noch bis 2019 unter Vertrag steht, mit einem Abschied aus Mainz liebäugelt, ist kein Geheimnis. Zuletzt war aber eher ein Wechsel in die Premier League ein Thema. Dem Japaner sollen Anfragen aus England vorliegen, er selbst einem Abgang auf die Insel ebenfalls nicht abgeneigt sein. Mutō erzielte in der vergangenen Saison in 30 Pflichtspielen zehn Tore und bereitete fünf vor.