Zukunftsgespräch mit Sané geplant

Die Spekulationen um einen Abschied von Salif Sané im Sommer reißen nicht ab. In der kommenden Woche ist ein Gespräch mit dem Berater des 96-Abwehrchefs anberaumt, Trainer André Breitenreiter und Sportdirektor Horst Heldt hoffen auf einen Verbleib des umworbenen Leistungsträgers.

Wie die Bild berichtet, soll Sanés Berater in der kommenden Woche einfliegen, um erste Gespräche mit den 96-Verantwortlichen zu führen. Der Senegalese, der noch bis 2020 in Hannover unter Vertrag steht, kann im Sommer für die festgeschriebene Summe von acht Millionen (innerhalb der Bundesliga) oder zehn Millionen Euro (nach England oder China) wechseln. Vor allem der FC Schalke 04 und Borussia Dortmund sollen Interesse an dem Innenverteidiger bekundet haben. „Ich bin mit Salif im Austausch. Viele würden sich freuen, wenn er bleibt. Er ist ein hannoversches Kind geworden“, meinte Sportchef Heldt und zeigte sich zuversichtlich: „Salif ist nicht abgeneigt zu bleiben, er kann sich das vorstellen. Aber am Ende kann er frei entscheiden, ob er bleiben will oder nicht. Unter Druck setzen bringt da gar nichts.“

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Auch Breitenreiter hofft darauf, den kopfballstarken Defensivakteur halten zu können. „Salif ist ein toller Mensch und großartiger Fußballer. Er ist ein unheimlicher Eckpfeiler“, betonte der 44-jährige Fußballlehrer. Bis Juni hat Sané noch Zeit, die Ausstiegsklausel zu ziehen – der 27-Jährige hat also keine Eile und kann die nächste Entwicklung bei 96 abwarten. Hoffnung macht dem Aufsteiger, dass der Publikumsliebling sich in Hannover wohlfühlt und mittlerweile eine unverzichtbare Größe ist. In fast fünf Jahren bei den Niedersachsen machte er 129 Spiele und steuerte zwölf Tore und drei Assists bei.