2:0! Duda wird gegen Schalke zum Matchwinner

Foto: Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images

Hertha BSC hat auch das zweite Saisonspiel für sich entschieden. Am Sonntag schlugen die Hauptstädter den FC Schalke 04 mit 2:0 (1:0). Ondrej Duda glänzte dabei mit einem Doppelpack.

Die Partie startete aus Sicht der Gäste alles andere als vielversprechend. Karim Rekik verletzte sich ohne gegnerische Einwirkung an der rechten Leiste und musste durch Javairô Dilrosun ersetzt werden (6.). Nach einer Viertelstunde ging es dann richtig rund: Erst ließ Daniel Caligiuri einen Handelfmeter ungenutzt, indem er links unten am Tor vorbeischoss (13.); wenig später vollendete Duda einen durch Jordan Torunarigha eingeleiteten Konter nach Querpass des eingewechselten Debütanten Dilrosun zur überraschenden Gästeführung in die Maschen (15.). Das erst zweite Tor der Hertha in Gelsenkirchen in den vergangenen 14 Jahren.

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S04 verpasste es, sich klare Ausgleichschancen zu erarbeiten. Yevhen Konoplyanka nach einem Solo mit dem rechten Innenrist (28.) und Breel Embolo mit dem Kopf nach einer Ecke (30.) brachten die Kugel in der Folge nicht an Rune Jarstein vorbei. Auf der Gegenseite vergab Salomon Kalou die Riesenchance aufs 2:0, als er den Ball nach einem Missverständnis zwischen Salif Sané und Abdul Rahman Baba freistehend unten links am Ziel vorbei setzte. Hertha hatte auch nach der Pause keine große Mühe, den knappen Vorsprung zu halten. Die Berliner hielten das Spielgerät fast durchgängig fern der abschlussreifen Positionen. Schalke fehlte es im Spiel nach vorne schlichtweg an Ideen, um die gut organisierte Abwehrreihe der Gäste zu durchbrechen.

Konoplyanka sieht Rot, Hertha eiskalt

Sebastian Rudy war bei seinem Startelf-Debüt noch nicht die erhoffte Verstärkung. Der Nationalspieler leistete sich viele Fehlpässe, das Spiel lief meist an ihm vorbei, kurz nach der Pause war bereits Schluss für den 28-Jährigen. Für ihn kam Suat Serdar (51.). Doch im Spiel nach vorne hakte es weiter, Hertha hatte bei Kontern sogar die besseren Chancen. Erst in der Nachspielzeit kamen der eingewechselte Guido Burgstaller und Mark Uth zu hervorragenden Möglichkeiten, scheiterten aber an Jarstein. In der Nachspielzeit sah Konoplyanka nach einer Notbremse am eingewechselten Dennis Jastrzembski noch die Rote Karte (90.+5), den folgenden Freistoß verwandelte Duda zum Endstand (90.+6).