3:0 gegen Panama: Belgien startet souverän ins Turnier

Die belgische Fußball-Nationalmannschaft ist mit einem klaren 3:0 (0:0)-Erfolg gegen Außenseiter Panama ins WM-Turnier gestartet. Die Zentralamerikaner hielten vor allem im ersten Durchgang gut mit.

Der Favorit aus Belgien agierte in gewohnter Offensivstärke mit Kevin De Bruyne, Eden Hazard, Dries Mertens und Romelu Lukaku. Die beiden Defensivspezialisten Vincent Kompany (Leiste) und Thomas Vermaelen (Oberschenkel) mussten passen. Keiner der drei Bundesliga-Akteure schaffte den Sprung in die Startelf. WM-Neuling Panama qualifizierte sich denkbar knapp und dramatisch für die Endrunde. Am Montag startete die Auswahl in einer defensiven 4-5-1-Formation.

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Die Belgier bestimmten von Beginn an das Spiel und dessen Tempo. Panama hingegen versuchte es vor allem mit hohen Diagonalbällen, um das Spielgeschehen zu verlangsamen. Die beste Chance der Anfangsphase hatte Hazard, der einen zu kurz geratenen Rückpass von Román Torres aus spitzem Winkel nur an das Außennetz beförderte (12.). Ansonsten fehlte den „Roten Teufeln“ gegen den WM-Neuling die Präzision im Spiel nach vorne. Einen weiteren Versuch von Hazard parierte Panama-Keeper Jaime Penedo aufmerksam (38.). Der Außenseiter aus Zentralamerika hingegen verzeichnete im ersten Durchgang keinen Schuss auf das gegnerische Tor. Mit einem torlosen Remis ging es entsprechend in die Kabinen.

Lukaku schlägt doppelt zu

Nach dem Seitenwechsel dauerte es keine 120 Sekunden, ehe der klare Favorit aus Europa die verdiente Führung erzielte: Eine Kopfballabwehr von Fidel Escobar landete rechts im Strafraum bei Mertens, der aus spitzem Winkel per Volleyschuss ins lange Eck sehenswert vollendete (47.). Die Belgier steigerten sich im zweiten Durchgang merklich, das 2:0 durch Lukaku war die logische Folge. Der 25-Jährige verwertete eine Außenristflanke von De Bruyne aus kurzer Distanz per Kopf (69.). Eine Viertelstunde vor Schluss vollendete der Angreifer von Manchester United einen perfekt vorgetragenen Konter zum 3:0 (75.). In der Schlussphase neutralisierten sich die Mannschaften weitestgehend, ein weiteres Tor sollte nicht mehr fallen.