Ärger in Wolfsburg: Vier Spieler zu spät beim Training

Als wäre der sportliche Niedergang beim abstiegsbedrohten VfL Wolfsburg nicht schon genug, treten nun immer deutlicher Einstellungsprobleme bei den Niedersachsen zutage. Beim Abschlusstraining vor der 0:3-Niederlage in Hoffenheim verspäteten sich gleich vier Profis.

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge kamen bei der abschließenden Einheit vor der Auswärtspartie bei der TSG am Freitag vier Spieler zu spät und kassierten eine Geldstrafe sowie eine verbale Rüge von Trainer Bruno Labbadia. „Es ist so, dass einige Spieler verspätet zum Treffpunkt erschienen sind. Wir haben das intern sanktioniert und auch vor der Mannschaft deutlich angesprochen“, sagte Labbadia laut Kicker, ohne Namen zu nennen. Der Wolfsburger Übungsleiter sieht sich schon nach drei Wochen im Amt mit einer Herkulesaufgabe in der Autostadt konfrontiert.

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Die Undiszipliniertheit einiger Akteure verstärkt den Eindruck, dass bei den „Wölfen“ der Ernst der Lage noch nicht angekommen ist. Der Auftritt in Hoffenheim war abermals von Mutlosigkeit und Verunsicherung geprägt, ein Aufbäumen gegen den drohenden Abstieg war nicht erkennbar. Am Samstag nahm Labbadia den vollkommen wirkungslosen Mittelstürmer Divock Origi bereits vor der Pause vom Feld – ein klarer Fingerzeig an den formschwachen Belgier, der in diesen Tagen als Symbolfigur für den taumelnden Tabellenfünfzehnten taugt.