Akpoguma nimmt Gegentor auf seine Kappe

Im Baden-Duell mit dem SC Freiburg kam die TSG 1899 Hoffenheim nicht über ein 1:1-Remis hinaus. Kevin Akpoguma haderte mit seinem Patzer vor dem Gegentor und dem Endergebnis.

Die 1:0-Führung durch Andrej Kramarić reichte nicht, Nils Petersen glich für die Breisgauer per Elfmeter aus, nachdem er von Kevin Vogt im Strafraum gelegt wurde. Zuvor hatte Akpoguma Florian Grillitsch mit einem schlampigen Zuspiel in die Bredouille gebracht und so einen Ballverlust provoziert. „Der Elfmeter geht auf meine Kappe, weil ich vorher einen unnötigen Fehlpass spiele“, gestand er und erklärte: „Freiburg hat es geschafft, unser Spiel zu stoppen, weshalb wir sehr oft auch hinten herum spielen mussten.“

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Die Gäste agierten sehr abwartend, die TSG konnte ihr optisches Übergewicht aber zu selten nutzen. „Der Punkt fühlt sich heute wie eine Niederlage an. Wir wollten unbedingt einen Heimsieg. Das hat nicht geklappt, weil Freiburg defensiv sehr gut stand“, meinte Akpoguma und bemängelte: „Wir haben im letzten Drittel zu selten Räume gefunden, die wir bespielen konnten.“ Auch Trainer Julian Nagelsmann ärgerte sich über das Ergebnis: „Das Freiburger Tor haben wir quasi selbst erzielt. So schenken wir heute zwei Punkte her. Deshalb bin ich heute nicht zufrieden“, gab der 30-jährige Fußballlehrer zu Protokoll.