Alle Mann an Bord: Löws Kader ist vollzählig

Foto: John MacDougall/AFP/Getty Images

Die DFB-Auswahl gastiert im zweiten Nations League-Spiel gegen die Niederlande am kommenden Samstag (20.45 Uhr) in Amsterdam. Bundestrainer Joachim Löw stand am dritten Tag der Vorbereitung in Berlin erstmals seine komplette Nationalmannschaft zur Verfügung.

Mit dem nachnominierten Torhüter Bernd Leno (FC Arsenal), der am Vorabend zum DFB-Team gestoßen war, nahmen am Donnerstagvormittag alle verbliebenen 21 Spieler an der Einheit im Hertha-Amateurstadion in Berlin teil. Am Freitagmorgen fliegt die Auswahl von Berlin-Tegel nach Amsterdam, wo am frühen Abend um 17.30 Uhr in der Johan-Cruyff-Arena das Abschlusstraining stattfindet. Nach dem 0:0 zum Auftakt gegen Weltmeister Frankreich Anfang September steht die deutsche Nationalmannschaft in der zweiten Partie bereits unter Druck. Der Tabellenletzte der Dreiergruppe steigt in Liga B ab.

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Jonas Hector warnte davor, das Duell mit dem Erzrivalen Niederlande auf die leichte Schulter zu nehmen. „Wir dürfen nicht mit dem Gefühl reingehen: Die haben jetzt zwei Turniere verpasst, das wird ein Kinderspiel“, sagte der Kölner am Donnerstag vor dem Training. „Die Holländer bringen immer wieder gute, junge Spieler nach. Wenn man sieht, wie sich Ajax Amsterdam in der Champions League präsentiert, das ist ein Ausrufezeichen.“ Ajax hatte Rekordmeister FC Bayern München zuletzt in dessen Stadion ein 1:1 abgetrotzt.

Uth: „Werden sicherlich alles raushauen“

Angesichts der jüngsten Flaute im Angriff sagte Neuling Mark Uth: „Wir brauchen halt einen, der Tore macht, das ist ganz simpel.“ Der Angreifer vom FC Schalke 04, der für seinen neuen Klub noch nicht getroffen hat, kündigte Entschlossenheit und Einsatz an. „Wir werden sicherlich alles raushauen“, meinte Uth und widersprach dem Eindruck, dass es beim DFB-Team angesichts nur jeweils eines Trainings pro Tag etwas ruhiger zugehe. „Ich habe die Einheiten weniger entspannt erlebt, es war ordentlich Tempo drin“, sagte der Stürmer. Verunsicherung sei nicht zu spüren, obwohl zahlreiche Spieler ihrer Form hinterherlaufen.