Anton-Einsatz in Köln steht auf der Kippe

Am vergangenen Samstag avancierte Hannovers Waldemar Anton mit seinem ersten Bundesliga-Tor gegen den SC Freiburg (2:1) noch zum Matchwinner. In der kommenden Partie beim 1. FC Köln droht ihm nun eine Zwangspause.

Sein 1:0-Führungstreffer ebnete 96 den Weg zum Heimsieg gegen die Breisgauer, Anton glänzte außerdem als zentraler Fixpunkt im defensiven Mittelfeld. Vor der Auswärtspartie in der Domstadt am Samstag (15.30 Uhr) bangt Trainer André Breitenreiter allerdings um den U21-Nationalspieler. Am Dienstag fehlte er mit einer Grippe im Training, auch die Einheit am Mittwoch kommt noch zu früh. „Waldemar hat einen grippalen Infekt, und das ist ansteckend. Er nimmt Antibiotika, ist zu Hause“, meinte Breitenreiter laut Sportbuzzer. Der Defensivspieler soll erst am Donnerstag wieder einsteigen. „Dann werden wir sehen“, hielt sich der 96-Coach alle Optionen offen.

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Auch Pirmin Schwegler, der gegen Freiburg kurzfristig mit einem Hexenschuss ausfiel, muss noch kürzertreten. Der Schweizer absolvierte am Dienstag mit Reha- und Athletiktrainer Edward Kowalczuk eine Einheit abseits des Teams. „Er hat individuell trainiert, steigert langsam die Belastung“, meinte Breitenreiter. Bei dem 30-jährigen Mittelfeldakteur stehen die Chancen auf einen Einsatz besser als bei Anton. Die beiden Rückkehrer Jonathas und Edgar Prib, die am Dienstag erstmals wieder komplett mit dem Team trainierten, sind für das Wochenende noch keine Option. Beide sollen nach langer Pause behutsam aufgebaut werden.