Augsburg protestiert gegen DFB-Ermittlungen

Der FC Augsburg sieht keine Grundlage für die Ermittlungen des Kontrollausschusses des DFB gegen Trainer Manuel Baum. Geschäftsführer Stefan Reuter widerspricht der Darstellung des Unparteiischen.

„Ich kann nichts erkennen, was dazu führen sollte, dass unser Trainer auf die Tribüne geschickt wird. Es ist definitiv nichts gesagt worden, was einen Platzverweis rechtfertigt“, zitiert die Fußball Bild Reuter. Baum hatte gegen den VfB Stuttgart (0:1) dermaßen aufgeregt, dass er von Schiedsrichter Tobias Stieler in der 74. Minute auf die Tribüne geschickt wurde. Reuter meinte allerdings: „Herr Stieler spricht auch davon, dass Manuel nach Spielende auf den Platz gestürmt sei. Davon kann keine Rede sein. Da läuft er noch langsamer als ich. Wenn es für so etwas eine Strafe gibt, wäre das unverständlich.“

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Für Baum war es bereits der zweite Innenraumverweis. Am 29. Spieltag der vergangenen Saison musste der Trainer im Spiel gegen den 1. FC Köln (2:1) in der Nachspielzeit auf die Tribüne. Baum suchte derweil auch das Gespräch mit Stuttgarts Sportvorstand Michael Reschke. Er hatte angeblich Schwalben-Vorwürfe gegen die VfB-Profis Mario Gómez und Santiago Ascacíbar geäußert. „Ich habe persönlich mit Michael Reschke gesprochen und das Thema aus der Welt geräumt“, sagte Baum. „Im Interview direkt nach dem Spiel habe ich die Leistung des Schiedsrichters bewertet und nicht Stuttgarter Spieler der Unsportlichkeit bezichtigt.“

(sid)