Augustinssons Dank: „Pavlas war unser Superman“

Foto: Oliver Hardt/Bongarts/Getty Images

Ludwig Augustinsson war der gefeierte Mann beim SV Werder Bremen nach seinem Last-Minute-Ausgleich zum 1:1 in Freiburg. Der Dank des Torschützen aber galt Torwart Jiri Pavlenka.

„‚Pavlas‘ war unser Superman“, sagte Augustinsson nach Abpfiff. „Wir mussten am Ende aufmachen, weil wir nicht ohne Punkt nach Hause fahren wollten. Toll, dass er uns in dieser Phase im Spiel gehalten hat.“ Mit seiner Lobeshymne auf Keeper Pavlenka war der Schwede nicht allein. „Er hat uns heute mit ein paar wahnsinnigen Paraden, vor allem in der zweiten Halbzeit, im Spiel gehalten“, urteilte Davy Klaassen. Und Max Kruse meinte: „Er war in der letzten Saison unserer sicherer Rückhalt und ist es auch jetzt wieder. Wir sind froh, dass er uns den Rücken freihält. Ohne ihn hätte es in der Schlussphase auch 0:2 oder 0:3 stehen können.“

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Gegen Luca Waldschmidt, Jerôme Gondorf und Lucas Höler hatte Pavlenka einen höheren Rückstand verhindert und damit erst den Grundstein zum späten Punktgewinn gelegt. Augustinsson (90.+2) schließlich glich den Rückstand nach Waldschmidts Handelfmeter (42.) aus. „Es wurde schon von allen gesagt, dass Werder jetzt durchgereicht wird, aber wir haben heute Moral bewiesen“, sagte Pavlenka. Drei Niederlagen hatte Bremen zuvor schließlich in Serie kassiert, am kommenden Samstag geht es nun gegen den FC Bayern. „Wir beschäftigen uns nicht mit Bayern München und wie sie gespielt haben. Wir schauen auf uns“, kündigte Kruse an. „Egal, in welcher Form sie gegen dich spielen, du brauchst immer eine außergewöhnlich gute Leistung, um gegen sie bestehen zu können. Das wollen wir am Samstag.“