Bargfrede und Moisander werden im Pokal geschont

Foto: Christian Kaspar-Bartke/Bongarts/Getty Images

Der SV Werder Bremen verzichtet im Zweitrundenspiel des DFB-Pokals beim Regionalligisten SC Weiche Flensburg am Mittwoch (18.30 Uhr) auf den Einsatz der angeschlagenen Defensivspieler Philipp Bargfrede und Niklas Moisander. Dies bestätigte Trainer Florian Kohfeldt auf der Pressekonferenz am Dienstag.

„Das Restrisiko nach ihren Verletzungen ist noch zu hoch. Wir haben aber die Hoffnung, dass sie am Sonntag (18 Uhr; Anm. d. Red.) gegen Mainz Optionen für den Kader sind“, sagte Kohfeldt. Am klaren Ziel ändert das nichts. Die Partie sei „extrem wichtig. Wir wollen im Pokal überwintern.“ Geschäftsführer Frank Baumann ergänzte: „Das Weiterkommen ist eingeplant. Der DFB-Pokal ist ein sehr kurzer Weg nach Europa.“ Das Pokalduell ist in erster Linie Pflichtaufgabe, aber auch mögliche Wiedergutmachung für das 2:6 gegen Bayer 04 Leverkusen am vergangenen Sonntag. „Ich war vor allem enttäuscht nach dem Spiel. Wir wissen, was wir falsch gemacht haben. Die letzten beiden Tage waren nicht schön“, meinte Nuri Şahin.

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Kohfeldt feierte am Dienstag sein einjähriges Dienstjubiläum. Er hatte den Trainerjob bei den Werder-Profis nach der Freistellung von Alexander Nouri am 30. Oktober 2017 übernommen. „Das Kribbeln am Spieltag hat sich seit dem ersten Tag nicht verändert. Das ist das schönste Gefühl überhaupt“, meinte Kohfeldt. Bilanz ziehe er „erst im Sommer. Ich hoffe, es kommen noch ein, zwei Jahre hinzu.“ Baumann meinte dazu: „Florian hat seine Werte nicht verändert. Er ist sehr fokussiert und akribisch.“ Womit die Mannschaft ihrem Cheftrainer zum Jubiläum eine Freude bereiten könnte, ist ganz klar. „Ich wünsche mir einen souveränen Sieg“, sagte Kohfeldt.