Baumgartlinger: „Macht keinen Sinn, Hoffnung zu verbreiten“

Foto: Maja Hitij/Bongarts/Getty Images

Bayer 04 Leverkusen wird wohl noch einige Wochen auf die Rückkehr von Julian Baumgartlinger warten müssen. Der verletzte Mittelfeldspieler selbst hat einen Einsatz gegen Hannover nun selbst ausgeschlossen – „eigentlich“.

„Es macht keinen Sinn, Hoffnung zu verbreiten oder vielleicht mir selbst sogar falsche Ziele zu setzen“, wird Baumgartlinger vom Kicker zitiert. Seit dem Pokalspiel gegen Pforzheim (1:0) stoppt den Mittelfeldspieler ein Innenbandriss im Knie. Zwar befindet er sich inzwischen wieder im Individualtraining. Ein Termin für die Rückkehr ins Mannschaftstraining aber lasse sich derzeit noch nicht absehen, so Baumgartlinger: „Ich hoffe, dass es in den nächsten zwei Wochen funktioniert. Mehr kann ich nicht sagen. Der letzte Schritt ist meistens der schwierigste.“ Ein Comeback schon in anderthalb Wochen gegen Hannover sei daher „eigentlich“ ausgeschlossen.

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Schon einen Schritt weiter als Baumgartlinger ist Panagiotis Retsos. Der Grieche hatte sich im Trainingslager im Sommer einen Sehnenteilriss im rechten Oberschenkel zugezogen, absolvierte am Dienstag eine individuelle Einheit und soll zeitnah ins Teamtraining einsteigen. Charles Aránguiz, der über anhaltende Knieprobleme klagt, schuftete im Rehazentrum. Für den Rest des aufgrund der Länderspiele ausgedünnten Kaders stand eine regenerative Einheit an, während Karim Bellarabi eine Torabschluss-Sonderheit absolvierte. Der Angreifer steht nach abgesessener Rotsperre gegen Hannover wieder zur Verfügung.