Bayer selbstbewusst nach Wolfsburg

Vor dem Spiel gegen den VfL Wolfsburg (Samstag, 15.30 Uhr) warnt Bayer Leverkusens Trainer Heiko Herrlich davor, die Partie auf die leichte Schulter zu nehmen. Die Tabellensituation spiegle nicht das Leistungsvermögen des Gegners wider. Die eigene Auswärtsstärke stimmt ihn optimistisch.

„Bruno Labbadia hat schon angekündigt, dass er im Abstiegskampf primär auf die Grundtugenden setzen will“, meinte Herrlich. „Die Spieler des VfL Wolfsburg haben eine brutale Qualität – vom Kader her hat das nichts mit dem Tabellenplatz zu tun, wo sie jetzt stehen.“ Zwar schätzt der frühere Bundesliga-Stürmer den Gegner alles andere als schwach ein, er glaubt aber auch an die eigenen Stärken seiner Mannschaft: „Es ist kein Zufall, dass wir auswärts so viele Punkte geholt haben.“ 19 Zähler holte die „Werkself“ auf fremden Platz – genauso viele wie zu Hause. „Wir fahren selbstbewusst nach Wolfsburg und wollen natürlich am liebsten mit drei Punkten heimfahren“, betonte der Bayer-Coach.

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Herrlich rechnet mit einem offensiv aufgestellten Gegner. „Wolfsburg ist eine Mannschaft, die nach vorne spielt“, analysierte er. „Wenn der Gegner auch versucht, Fußball zu spielen, liegt uns das mehr.“ Zuletzt hätten andere Mannschaften gegen Bayer immer sehr stark gepresst. Die Personalsituatuon bei Bayer ist entspannt. Eventuell verzichten muss Leverkusen allerdings auf Leon Bailey. Den Flügelstürmer plagen muskuläre Probleme. Bailey sei jedoch gepflegt worden und soll das Abschlusstraining mitmachen. „Dann werden wir sehen, aber ich bin optimistisch, dass er mitfahren wird und spielen kann“, zeigte sich Herrlich zuversichtlich. „Auf jeden Fall“ spielen wird Karim Bellarabi.