Bayern holen keinen Ersatz für Coman

Foto: Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images

Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge vom FC Bayern hat klargestellt, dass die Münchner keinen Ersatz für den verletzten Kingsley Coman verpflichten werden. Sebastian Rudy absolviert zur Stunde den Medizincheck beim FC Schalke 04.

„Wir müssen da nichts machen“, sagte Rummenigge mit Blick auf den Coman-Ausfall. Der FC Bayern habe mit Arjen Robben, Franck Ribéry und Serge Gnabry, der am Wochenende wieder zur Verfügung stehen soll, drei Spieler, denen man vertraue, sagte Rummenigge. Coman hatte sich am vergangenen Freitag im Auftaktspiel der Bundesliga gegen die TSG 1899 Hoffenheim (3:1) einen Riss der Syndesmose oberhalb des linken Sprunggelenks zugezogen. Der 22 Jahre alte Franzose hatte wegen der gleichen Verletzung bereits weite Teile der Rückrunde der vergangenen Saison sowie die Weltmeisterschaft in Russland verpasst, bei der seine Teamkollegen den zweiten WM-Titel für Frankreich holten.

- Anzeige -

Beim abwanderungswilligen 2014er-Weltmeister Jérôme Boateng ist weiterhin alles offen. „Wir haben noch vier Tage Zeit. Ich schließe weder das eine noch das andere aus. Man muss jetzt einfach mal die letzten Tage die Nerven bewahren“, sagte Rummenigge. Bei Außenverteidiger Juan Bernat sei „noch keine Entscheidung gefallen“, sagte Rummenigge. „Er ist, glaube ich, noch in der Überlegungsphase.“