Bayern in Mainz: Der nächste Schritt zur Normalität

Foto: Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images

Der 1. FSV Mainz 05 trifft am Samstagnachmittag (15.30 Uhr) vor heimischem Publikum auf den FC Bayern München. Der Rekordmeister ist nach einer kleinen Krise zumindest ergebnistechnisch wieder in der Spur.

FSV-Coach Sandro Schwarz hat den Münchnern im Vorfeld einen heißen Tanz angekündigt. „Es ist unser Anspruch, etwas Wildes und Verrücktes zu organisieren“, sagte der Trainer. „Wir müssen in Topform sein, Bayern darf nicht den besten Tag haben. Wir brauchen einen guten Spielverlauf und das nötige Matchglück.“ Schwarz muss in der Partie vor ausverkauftem Haus auf Ridle Baku (Syndesmosebandriss) verzichten. Als Ersatz steht Danny Latza parat. „Es ist ein extremer Reiz für uns, mit einer jungen Mannschaft zu zeigen, was wir auf dem Schläger haben – gegen eine sehr erfahrene Mannschaft“, äußerte Schwarz. Ihren bisher letzten Heimsieg gegen den Rekordmeister haben die Rheinhessen vor sieben Jahren eingefahren.

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Vier Punkte beträgt derzeit der Rückstand des FC Bayern auf Borussia Dortmund. Niko Kovač will den Tabellenführer bis zum Spitzenspiel am 10. November unter Druck setzen. „Wir müssen sehen, dass wir unsere Spiele gewinnen, um bis zum Spiel in Dortmund dranzubleiben und dann vielleicht die Chance zu nutzen, vorbeizuziehen“, sagte Kovač. „Am 34. Spieltag werden wir mal zählen, was übrig geblieben ist.“ Die Bayern, die mit vier sieglosen Spielen zwischenzeitlich in der Krise steckten, wollen ihren Aufwärtstrend mit zuletzt zwei Siegen „fortführen und natürlich auch in Mainz gewinnen. Wir müssen geduldig sein und unsere Chancen nutzen“, sagte der Bayern-Coach. Kovač kann bis auf den gesperrten Arjen Robben und die Langzeitverletzten Kingsley Coman und Corentin Tolisso aus dem Vollen schöpfen.

1. FSV Mainz 05: Müller – Brosinski, Bell, Niakhaté, Aarón – Kunde – Gbamin, Latza – Boëtius – Burkardt, Mateta

FC Bayern München: Neuer – Kimmich, Süle, Boateng, Rafinha – Thiago – Gnabry, Müller, Goretzka, Ribéry – Lewandowski

Die Rollen sind klar verteilt: Die Bayern kommen als Favorit nach Mainz, müssen aber die zuletzt aufsteigende Form bestätigen, um gegen die Rheinhessen zu bestehen. Ein Punktgewinn wäre für den FSV schon ein Ausrufezeichen.